Alarm fürs THW: Meteorit trifft kleines Dorf in Deutschland!

Demen - Großalarm für das Technische Hilfswerk (THW) in Mecklenburg-Vorpommern! Auch wenn es zum Glück nur eine Übung war, herrschte große Aufregung in der Gemeinde Demen.

Mit einem Radlader wurde ein "getroffenes" Gebäude größtenteils abgerissen.
Mit einem Radlader wurde ein "getroffenes" Gebäude größtenteils abgerissen.  © THW

Das Szenario: "Ein nicht erkannter Meteorit ist über Sibirien abgestürzt und hat mit seinen glühend heißen Teilen auch Deutschland getroffen".

Dabei hat der kosmische Vagabund in der Gemeinde Demen im Landkreis Ludwigslust-Parchim große Schäden angerichtet, so sah die THW-Übung am vergangenen Wochenende aus.

Die Mitglieder des THW-Regionalbereichs Schwerin mussten mehrere Aufgaben meistern.

Es ging darum Löschwasser über eine Strecke von 1,7 Kilometer zu pumpen, zwei Menschen zu retten, die Stromversorgung wiederherzustellen, um eine Havarie des Klärwerks zu verhindern, und ein einsturzgefährdetes Gebäude abzureißen.

Die gesamte Alarmübung dauerte zwei Tage. Mehr als 70 ehrenamtliche THW-Mitglieder aus Schwerin, Rostock, Wismar, Parchim, Bad Doberan und Waren (Müritz) waren dabei. Dazu kamen sieben hauptamtliche THW-Mitarbeiter sowie zehn Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Demen.

Nach THW-Angaben verlief die Übung ohne größere Probleme. Im Ernstfall sind die Helfer also selbst auf einen Meteoritentreffer vorbereitet.

Ein THW-Mitglied beseitigt mit einer Flex Trümmerteile.
Ein THW-Mitglied beseitigt mit einer Flex Trümmerteile.  © THW

Titelfoto: THW


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