Körperverletzung, Widerstand, Beleidigung: So lief der Demo-Freitag

Chemnitz - Die Demonstration am Freitagabend in Chemnitz ist weitestgehend friedlich verlaufen.

Die Demonstration in Chemnitz verlief am Freitag weitestgehend friedlich ab, aber im Vorfeld gab es Probleme.
Die Demonstration in Chemnitz verlief am Freitag weitestgehend friedlich ab, aber im Vorfeld gab es Probleme.  © DPA

Gegen 18.30 Uhr hatten sich wieder Anhänger von "Pro Chemnitz" am Marx-Monument versammelt. Laut Polizei nahmen an der Kundgebung und dem anschließenden Aufzug über die Brückenstrsaße/Theaterstraße/Bahnhofstraße rund 1050 Personen teil. "Es blieb friedlich und störungsfrei", so ein Polizeisprecher.

Allerdings wurden vor der Demo im Stadtgebiet insgesamt sechs Straftaten erfasst. So meldete ein Mann der Polizei, dass ihm seine Geldbörse geklaut worden war. Noch in Tatortnähe konnten Beamten einen Verdächtigen (50) schnappen. "Während der polizeilichen Maßnahmen beleidigte der 50-Jährige die Polizisten und leistete zudem Widerstand. Darüber hinaus wurde eine weitere Beleidigung, ein Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie eine Körperverletzung angezeigt", teilte die Polizei mit.

Insgesamt waren am Freitagabend rund 400 Einsatzkräfte der Polizei Chemnitz und der sächsischen Bereitschaftspolizei vor Ort.

Titelfoto: DPA

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