Köln zittert vor Hooligan-Aufmarsch und Gegendemos!

Der Kölner Einsatzleiter Michael Temme bei der Pressekonferenz der Polizei zur "HoGeSa" am Freitag.
Der Kölner Einsatzleiter Michael Temme bei der Pressekonferenz der Polizei zur "HoGeSa" am Freitag.

Köln - In Köln hat die Gruppierung "Hooligans gegen Salafisten" ("Hogesa") am Sonntag (14.00 Uhr) demonstriert - ein Jahr, nachdem es bei einer "Hogesa"-Demonstration zu schweren Krawallen gekommen war.

Mehr als 10.000 Menschen nahmen an der Gegendemo teil. An der "Hogesa"-Versammlung selbst beteiligten sich etwa 1000 Teilnehmer.

Die Polizei trennte beide Lager mit einem Großaufgebot voneinander, war mit 3500 Beamten, Wasserwerfern und einem Hubschrauber im Einsatz.

Vereinzelt kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Hooligans und Gegendemonstranten aus dem linken Lager.

Die Polizei setzte Wasserwerfer gegen linksautonome Demonstranten ein. Es habe Festnahmen und Ingewahrsamnahmen gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Zahlen nannte er vorerst nicht.

Update 20 Uhr:

Die Abreise der HOGESA- und Gegendemonstrationsteilnehmer verläuft weitgehend friedlich. Rund um den Dom hat sich die Lage wieder normalisiert.

Update 18:45 Uhr:

Die HOGESA-Demo und die Gegendemo "Köln gegen Rechts" sind beendet. Bei der Abreise treffen Hooligangruppen am Hauptbahnhof ein. Antifa-Anhänger haben sich davor versammelt. Die Polizei fährt Wasserwerfer auf.

UPDATE, 15:52 Uhr: Laut „Köln gegen Rechts“ hat die Kundgebung der Hooligans nun begonnen. Die ersten Rechten sollen aber schon wieder abreisen.

UPDATE, 15:00 Uhr: In der Nähe der Lanxess-Arena setzt die Polizei Wasserwerfer gegen Linksautonome ein. Böller werden gezündet, es kommt zu Rangeleien.

UPDATE, 14:40 Uhr: Auf dem nahe gelegenen Bahnhof Köln-Deutz versuchen Gegendemonstranten, die Ankunft weiterer "Hogesa"-Teilnehmer zu blockieren. Aus der Kölner Innenstadt zogen nach Polizeiangaben rund 4500 Teilnehmer einer Gegendemonstration über den Rhein in den Stadtteil Deutz. Am Rande kommt es immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizisten.

UPDATE, 14:31 Uhr: Laut Polizeiangaben sind 650 Rechte auf dem Barmer Platz, wo die Kundgebung beginnt. HOGESA-Veranstalter Dominik Roeseler erklärt laut Kölner Stadt-Anzeiger: "Wir brauchen noch Ordner, die idealerweise nicht alkoholisiert und nicht vorbestraft sind."

UPDATE, 13.35 Uhr: Der schwarze Block ist von der Siegesstraße über den Gotenring zurück zum Barmer Platz marschiert. Dabei haben sie laut "Express" Straßensperrungen, Stühle und Fahrräder umgeworfen, Pyro gezündet und Einsatzwagen der Polizei mit Flaschen beworfen.

UPDATE, 12:52 Uhr: Wie die Kölnische Rundschau berichtet, ist es bereits zu ersten Ausschreitungen gekommen. 150 Personen aus dem linken Spektrum haben Polizisten offenbar gezielt angegriffen. Die Polizei beruhigte die Lage mit Schlagstöcken und Pfefferspray. Von der rechten Szene ist eine Rauchbombe auf ein Polizeiauto geworfen worden.

Teilnehmer einer linken Demonstration halten ein Banner mit der Aufschrift "Deutschland halt's Maul".
Teilnehmer einer linken Demonstration halten ein Banner mit der Aufschrift "Deutschland halt's Maul".
Bereits am Mittag sammeln sich Demonstranten in der Kölner Innenstadt.
Bereits am Mittag sammeln sich Demonstranten in der Kölner Innenstadt.
Auch Wasserwerfer sind bereits vor Ort in Köln.
Auch Wasserwerfer sind bereits vor Ort in Köln.

Fotos: dpa, imago, Screenshot RuptlyTV


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