Mehr als 7000 Menschen bei Demonstration gegen Tierversuche

Hamburg - Nach Berichten über grausame Tierversuche in der Nähe von Hamburg gingen mehrere tausend Menschen in der Hansestadt gegen Tierversuche auf die Straße und forderten die Schließung des Labors der Firma LPT (Laboratory of Pharmacology an Toxicology).

Tausende Menschen demonstrieren in Hamburg gegen Tierversuche.
Tausende Menschen demonstrieren in Hamburg gegen Tierversuche.  © René Schröder

Der Polizei zufolge waren am Samstagnachmittag in der Spitze bis zu 7300 Menschen dem Aufruf der "Soko Tierschutz" gefolgt.

Die Demonstration sei friedlich verlaufen, sagte ein Polizeisprecher dazu.

Die Demonstrationsteilnehmer hielten Plakate, Banner und Schilder in die Luft.

Darauf war unter anderem "Wenn Tiere sprechen könnten, würde die Menschheit weinen", "Todeslabore schließen! Tierversuche abschaffen!" oder "Vergiftet für den Profit! Rettet die Versuchstiere!", zu lesen.

Auf Facebook hatten mehr als 5200 Menschen ihre Teilnahme an der Großdemo zugesagt.

"Nach meiner Auffassung muss das eine der größten Tierschutzdemos Deutschlands sein, wenn nicht sogar die größte. Ich habe sowas in 25 Jahren nicht erlebt", sagte Mitorganisator Friedrich Mülln von der Organisation "Soko Tierschutz" am Samstag.

Die Tierschützer prangern an, dass in einem Labor der Firma LPT in Mienenbüttel im Kreis Harburg Hunde und Affen bei Versuchen gesetzwidrig misshandelt würden.

Nach Vorwürfen der Misshandlung von Versuchstieren in einem Labor bei Hamburg hat die zuständige Staatsanwaltschaft Stade Ermittlungen aufgenommen.

Viele Teilnehmer der Demo halten selbstgebastelte Schilder hoch.
Viele Teilnehmer der Demo halten selbstgebastelte Schilder hoch.  © René Schröder

Titelfoto: René Schröder

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