Tierschützer fordern bei Demo Schließung aller LPT-Labore

Hamburg - Erneut haben zahlreiche Menschen in Hamburg gegen Tierversuche demonstriert.

Zur Demonstration vorm Hamburger Rathaus kamen rund 1500 Menschen.
Zur Demonstration vorm Hamburger Rathaus kamen rund 1500 Menschen.  © André Lenthe Fotografie

Am Samstag kamen rund 1500 Teilnehmer zur Demonstration vorm Rathaus zusammen.

Sie forderten die Schließung aller Labore des Unternehmens Laboratory of Pharmacology and Toxicology (LPT) und einen generellen Stopp von Tierversuchen.

Kurz vor der Bürgerschaftswahl soll so der Druck auf die Politik erhöht werden.

Auslöser der seit Monaten anhaltenden Proteste sind schockierende Bilder der SOKO Tierschutz, die im Oktober im LPT-Labor in Mienenbüttel gemacht wurden.

Ein Aktivist hatte sich als Mitarbeiter eingeschleust und Aufnahmen von schreienden Affen und blutverschmierten Hunden gemacht.

In der Folge gab es eine große Protestwelle, die bei einer Demonstration mit 13.000 Teilnehmern ihren Höhepunkt erlebte. So viele Menschen seien noch nie für Tierschutz demonstrieren gewesen, hieß es aus der Szene.

Mittlerweile wurde das Todeslabor in Mienenbüttel geschlossen. Für die Tierschützer war das nur ein erster Schritt. Sie wollen erreichen, dass auch die LPT-Labore in Gut Löhndorf und Neugraben schließen müssen.

Zwei Teilnehmer der Demo tragen Affenmasken.
Zwei Teilnehmer der Demo tragen Affenmasken.  © André Lenthe Fotografie

Titelfoto: André Lenthe Fotografie

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