Demo-Samstag in OWL: Bündnisse rufen zu Demos gegen "Die Rechte" auf

Am 24. März demonstrierten Menschen gegen den Auftritt der AfD in Bielefeld. Jetzt sollen sie wieder auf die Straße.
Am 24. März demonstrierten Menschen gegen den Auftritt der AfD in Bielefeld. Jetzt sollen sie wieder auf die Straße.

Bielefeld - In Bielefeld und Umgebung herrscht am Samstag Ausnahmezustand: Vier zum Teil gleichzeitig stattfindende Demos treten in der gesamtem Region auf. Der Verkehr kommt wohl massiv zum Stocken.

Zum einen hat "Die Rechte" angekündigt, eine Rundreise durch OWL zu machen. Dort werden unter anderem Werther, Bielefeld-Schildesche und Bielefeld-Sennestadt angepeilt.

Als Gegendemonstranten haben sich in allen Kreise Gruppen gemeldet und im Netz aufgerufen, um gegen "Die Rechte" auf die Straße zu gehen. Über die "Bündnis gegen Rechts", "Die Linke - Gütersloh" oder eine kleinere Gruppe in Werther "Werther ist und bleibt Bunt!" sind alle dabei.

Die rechts orientierte Partei soll vom NRW-Landeschef Sascha Krolzig angeführt werden.

Zudem wurde ab 15 Uhr eine Anti-Erdogan-Demo gemeldet, die mit geschätzten 300 bis 400 Teilnehmern plane, so Radio Bielefeld. Diese startet am Hauptbahnhof.

Über die Bahnhofsstraße zum Jahnplatz und Niedernstraße wird die Veranstaltung bis etwa 17 Uhr dauern. In der Innenstadt kann es daher zu starken Behinderungen kommen.

UPDATE, 15.30 Uhr: Wie die Polizei Bielefeld mitgeteilt hat, liefen alle Demonstrationen friedlich ab. Insgesamt waren etwa 100 Leute bei Kundgebung und Demos vor Ort.

Es kam zu keinen Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten.

UPDATE, 17.40 Uhr: Auch die Polizei Gütersloh teilte mit, dass alle Versammlungen friedlich abgelaufen waren. In Werther waren etwa 70 Personen beteiligt.

Die angemeldete Versammlung der Assyrer von dem Marktplatz ausgehend durch die Gütersloher Innenstadt, verlief mit 350 Teilnehmern ohne Zwischenfälle.


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