Lehrer wird gefeuert, nachdem er Cheerleaderin zum Spagat zwingt

Immer wieder wird Ally weiter nach unten gedrückt, obwohl sie vor Schmerzen schreit.
Immer wieder wird Ally weiter nach unten gedrückt, obwohl sie vor Schmerzen schreit.

USA - Noch nie hat etwas mit Gewalt funktioniert. So auch in diesem Fall nicht!

In Denver wurden jetzt mehrere Cheerleader-Mädels gezwungen, einen Spagat zu machen. Doch das dies jahrelange Vorbereitung braucht, interessierte den Lehrer offenbar keineswegs.

Der US-Sender "9News" veröffentlichte jetzt ein Video, das nur schwer anzuschauen ist. Immer wieder wird Schülerin Ally weiter nach unten gedrückt. Andere Mädchen mussten dabei die Arme des Mädchens festhalten, damit diese sich nicht weiter bewegen kann.

Immer wieder schreit sie "Bitte hört auf", doch Coach Ozell W. drückt sie immer weiter nach unten. Ally schreit und weint zugleich.

Der Trainer wurde erst kurz zuvor eingestellt, doch musste nach nur wenigen Tagen seine Sachen wieder packen. Denn Ally war nicht die einzige, die der sportlichen Gewalt ausgesetzt wurde.

Ihre Mutter ist verständlicherweise außer sich. Sie schrieb den High-School-Verantwortlichen eine Mail, sie wollte eine Erklärung, wie das passieren konnte. Ihre Anfrage wurde allerdings ignoriert. Tochter Ally verletzte sich bei dieser Aktion außerdem am Bein.

Und neben Sportlehrer Ozell mussten auch vier weitere Angestellte der Schule gehen, darunter auch der Schuldirektor.

In der "Denver Post" versucht sich der Lehrer zu rechtfertigen. Laut ihm wäre das Video völlig aus dem Kontext gerissen. "Ich würde gerne meine Geschichte erzählen, aber zu diesem Zeitpunkt kann ich nichts anderes sagen."

Die Polizei ermittelt nun in dem Fall. Die Mädels haben erstmal die Lust am Cheerleader-Sport verloren.


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