Neue Hüfte muss warten: Charité-Warnstreik lässt geplante OPs platzen

Zwischen der Berliner Universitätsklinik Charité und der Gewerkschaft Verdi gibt es erneut Zwist.
Zwischen der Berliner Universitätsklinik Charité und der Gewerkschaft Verdi gibt es erneut Zwist.  © DPA

Berlin - An der Berliner Universitätsklinik Charité fallen am Dienstag wegen eines angekündigten Warnstreiks geplante Operationen aus.

Die Gewerkschaft Verdi hat das Pflegepersonal zu dem Ausstand (ab 9.30 Uhr) aufgerufen, nachdem die Verhandlungen zur Zukunft des Tarifvertrags ins Stocken geraten waren. Notfälle sollen weiter versorgt werden.

Der Konflikt dreht sich um die Arbeitsbelastung von Pflegekräften und schien schon vor gut einem Jahr beigelegt. Beide Seiten einigten sich damals auf einen Tarifvertrag, der personelle Mindestbesetzungen auf Stationen und damit einen Personalzuwachs vorsah.

Verdi hat den Vertrag nun auslaufen lassen und fordert eine Weiterentwicklung, weil die Unterbesetzung andauere.

Die Charité argumentiert, sie habe nach Möglichkeit neue Schwestern und Pfleger eingestellt - bislang 250. Wegen des Fachkräftemangels hätten aber noch nicht alle geplanten Stellen besetzt werden können.

Titelfoto: DPA


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