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Dieser Mann lässt den Euro künftig in Leipzig drucken

Leipzig - Der Gelddrucker Giesecke [&] Devrient schließt die Produktion in München und zieht nach Leipzig: Ein Großteil der Euro-Scheine in Deutschland kommt bald aus Sachsen.
Der Euro-Macher: Dr. Walter Schlebusch, Vorsitzender der Geschäftsführung von Giesecke & Devrient
Der Euro-Macher: Dr. Walter Schlebusch, Vorsitzender der Geschäftsführung von Giesecke & Devrient

Leipzig - Der Gelddrucker Giesecke [&] Devrient schließt die Produktion in München und zieht nach Leipzig: Ein Großteil der Euro-Scheine in Deutschland kommt bald aus Sachsen.

Noch in diesem Jahr will der Gelddrucker Giesecke [&] Devrient (G[&]D) seine Banknoten-Produktion in München aus Kostengründen schließen.

"Wir haben den Standort Leipzig mit großem Aufwand umgebaut und werden ihn noch erweitern", sagte Geschäftsführer Walter Schlebusch der Deutschen Presse-Agentur. Die ersten Euro-Banknoten könnten bereits in diesem Jahr vom Band laufen.

Künftig sollen die Scheine im Leipziger Werk hergestellt werden. Dort laufen die Vorbereitungen: Der Standort braucht die Lizenz zum Euro-Drucken.

MOPO24 beantwortet die drei wichtigsten Fragen

Giesecke & Devrient Geschäftsführer Walter Schlebusch (Zweiter v. r.) bei der Grundsteinlegung der Papierfabrik Königstein 2008.
Giesecke & Devrient Geschäftsführer Walter Schlebusch (Zweiter v. r.) bei der Grundsteinlegung der Papierfabrik Königstein 2008.

Kann der Euro-Druck ohne weiteres nach Leipzig verlagert werden?

Das Leipziger Werk gilt als Wiege von Giesecke [&] Devrient - dort wurde das Unternehmen 1852 gegründet. In dem Altbau mitten in der Stadt werden bereits rund 60 Währungen für andere Länder hergestellt.

Trotzdem können die Maschinen nicht einfach so auf den Euro eingestellt werden: Zunächst braucht der Standort eine Lizenz von der Europäischen Zentralbank (EZB) für den Euro-Druck. Dafür muss das Werk eine ganze Reihe von Sicherheitsvorkehrungen erfüllen.

"Wir haben den Standort mit großem Aufwand umgebaut und werden ihn noch erweitern", sagte Geschäftsführer Walter Schlebusch. Die ersten Euro-Banknoten könnten aber bereits in diesem Jahr vom Band laufen.

In München werden die bestehenden Aufträge abgearbeitet. Danach kommen nur noch das Papier und Sicherheitsmerkmale wie die Wasserzeichen und Hologrammstreifen aus Bayern. Sie werden im Werk Louisenthal am Tegernsee hergestellt.

Der Banknotendruck ist ein hartes Geschäft, auch wenn die Branche im Vergleich zu anderen Industrien ziemlich überschaubar ist.
Der Banknotendruck ist ein hartes Geschäft, auch wenn die Branche im Vergleich zu anderen Industrien ziemlich überschaubar ist.

Wer darf die Banknoten für Deutschland überhaupt drucken?

Jahrzehntelang hatte die Bundesbank die Aufträge zum DM-Mark-Druck in Deutschland jeweils zur Hälfte an die staatliche Bundesdruckerei in Berlin und an Giesecke [&] Devrient in München vergeben. Zu den Zeiten der D-Mark klappte das gut. Auch beim Erstdruck der Euro-Noten kamen die beiden Unternehmen gleichwertig zum Zug.

Inzwischen stehen sie aber mit anderen Druckereien im Ausland im Wettbewerb. Denn seit 2008 schreibt die Deutsche Bundesbank die Aufträge für den Euro-Druck europaweit aus.

Seitdem erhalten regelmäßig auch ausländische Druckereien, die für den Euro-Druck zertifiziert sind, den Zuschlag - heimische Hersteller gehen mitunter leer aus. Umgekehrt haben die deutschen Druckereien nach Angaben von G[&]D bei den großen Euro-Staaten keine Chance auf Aufträge.

Beim Banknotendrucker «Giesecke & Devrient», der rund 60 Währungen weltweit herstellt, stehen mehr als 50 Härtetests auf dem Programm.
Beim Banknotendrucker «Giesecke & Devrient», der rund 60 Währungen weltweit herstellt, stehen mehr als 50 Härtetests auf dem Programm.

Warum will G[&]D den Euro-Druck in München schließen?

Weil sich die Herstellung an dem Standort nach Angaben des Unternehmens nicht mehr rechnet. "Wir müssen insgesamt - also nicht nur im Druck-Bereich - 100 Millionen Euro Kosten rausnehmen, damit wir eine wirtschaftlich vertretbare Situation haben", sagte Geschäftsführer Walter Schlebusch der Deutschen Presse-Agentur.

Durch die geänderte Vergabepraxis müsse man mit staatlich subventionierten Anbietern aus dem Ausland um die Euro-Aufträge konkurrieren: "Das sind keine fairen Wettbewerbsbedingungen. Ein solides Geschäft ist mit dem Euro nicht mehr zu machen."

Neben der Schließung der Banknoten-Produktion soll bei G[&]D auch die Verwaltung umgebaut werden. Insgesamt sollen in München rund 630 Stellen gestrichen werden - und weitere verlagert.

Fotos: dpa, Giesecke [&] Devrient

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