Der Fritz-Foerster-Platz wird mit dem 3D-Drucker neu gestaltet

Dresden - Das ist Stadtplanung zum Anfassen! Am Montag startet die dritte und letzte Phase der Bürgerbeteiligung zur Gestaltung des Fritz-Foerster-Platzes.

Sebastian Wiesenhütter (39) von der TU druckt aus den digitalen Entwürfen 3D-Modelle des Fritz-Foerster-Platz.
Sebastian Wiesenhütter (39) von der TU druckt aus den digitalen Entwürfen 3D-Modelle des Fritz-Foerster-Platz.  © Alexander Buchmann

Anders als bei den beiden vorherigen Phasen, in denen online Fragebogen ausgefüllt und in einem Planer-Computerspiel eigene Vorschläge erarbeitet werden konnten, nehmen die Ideen bei den 16 Workshops auf dem Campus der TU Dresden buchstäblich Gestalt an.

"Die Teilnehmer können hier ihrer Kreativität freien Lauf lassen", sagt TU-Professor Jörg Rainer Noennig (46). Aufbauend auf den vorigen Projektphasen, werden in Kleingruppen die bislang entstandenen Vorschläge vertieft und neue Ideen entwickelt.

Experten der Uni und des Stadtplanungsamtes geben fachlichen Rat und sind Diskussionspartner. Was an den digitalen Planungstischen virtuell entsteht, kann als Modell gebastelt beziehungsweise mit dem 3D-Drucker gedruckt werden. 

Während der halben Stunde, die der Drucker braucht, können sich die Teilnehmer an einer Station mittels einer Virtual-Reality-Brille in ihren und anderen Entwürfen des Platzes bewegen.

So soll der Fritz-Foerster-Platz nicht bleiben.
So soll der Fritz-Foerster-Platz nicht bleiben.  © Thomas Türpe
Die Hobbystadtplaner erhalten ihren Entwurf als Souvenir.
Die Hobbystadtplaner erhalten ihren Entwurf als Souvenir.  © Norbert Neumann

Planungs-Workshops werden auch speziell für Kinder angeboten

Insgesamt dauern die Workshops, die bis zum 19. September angeboten werden, jeweils etwa zwei Stunden. 

Für die Teilnahme ist die Anmeldung unter www.dresden.de/fritz-foerster-platz notwendig. 

Speziell für Familien gibt es am 19. September zwei Workshops, bei denen Eltern oder Großeltern mit den Kindern gemeinsam kreativ sein können. 

Titelfoto: Thomas Türpe

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