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Der letzte Phaeton läuft vom Band

Dresden - Dienstag begann die Schlussrunde: Das Ende der Gläsernen Manufaktur in seiner bisherigen Form. Das war’s! In der Gläsernen Manufaktur sind die zwei letzten Karossen im Umlauf. Am Freitag wurde der letzte Bentley aufgesetzt, wie Fachleute sagen, gestern der letzte Phaeton.
Der frühere „Autokanzler“ Gerhard Schröder (71, SPD) vor einem der ersten offiziellen Phaeton-Modelle im Jahr 2001.
Der frühere „Autokanzler“ Gerhard Schröder (71, SPD) vor einem der ersten offiziellen Phaeton-Modelle im Jahr 2001.

Von Torsten Hilscher

Dresden - Das Ende der Gläsernen Manufaktur in seiner bisherigen Form: Das war’s! In der Gläsernen Manufaktur sind die zwei letzten Karossen im Umlauf. Am Freitag wurde der letzte Bentley aufgesetzt, wie Fachleute sagen, Dienstag der letzte Phaeton.

Der wichtigste Ort in der Manufaktur am Großen Garten war gestern „Schuppe I“ - Startpunkt der Fertigungslinie, die sich 29-teilig durchs Werk schlängelt. Dort kam die letzte Phaetonkarosse aufs Band, um in ein paar Tagen straßentauglich zu sein. Bereits am Freitag hatte darauf der letzte Bentley Flying Spur seine Reise durchs Werk angetreten, berichtet ein beteiligter Insider. Ende März ist dann alles vorbei.

Laut VW-Sprecher Carsten Krebs folgt ein mehrmonatiger Umbau. „Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck an den Vorbereitungen zur Neuausrichtung der Manufaktur, die im April mit neuer Thematik und neuem Glanz erscheinen wird“, heißt es blumig.

Schluss, aus, Feierabend! Arbeiter an einer Phaeton-Karosse. Dieses Bild ist in wenigen Tagen Geschichte.
Schluss, aus, Feierabend! Arbeiter an einer Phaeton-Karosse. Dieses Bild ist in wenigen Tagen Geschichte.

Die beiden letzten Karossen beenden eine problematische Ära: Noch kurz vor seinem Produktionsanlauf im Januar wurde der Phaeton-Nachfolger gestoppt, so der Insider weiter.

Die Werkzeuge für ihn lägen fertig im Keller. Phaeton - ein VW-Produkt, das zuletzt kaum noch jemand haben wollte. Nur 3000 Stück wurden 2015 gebaut (2014: 4000). Ausgelastet war das Werk nie. Statt 800 angekündigter Jobs gab es maximal 500.

Während die meisten VW-Leute nun anderswo im Konzern getaktet sind, auch in Ingolstadt und Zwickau, bangen die Leute von Schnellecke Logistics. Die rund 80 guten Geister befüllen die Warenkörbe fürs Band - schlechter bezahlt als VW-Kollegen, aber auch mit Beschäftigungsgarantie bis 2018. Doch: „Ab Dienstag haben in der Manufaktur immer mehr Leute nichts zu tun.

Keiner weiß, was aus uns wird.“ Als Alternativen wurden ihnen Wechsel zur Schnellecke-Tochter KWD Automotive nach Radeberg angeboten. Und ein Job bei Schnellecke in Glauchau.

Tschüss, Phaeton!

Kommentar von Torsten Hilscher

Abschied für das VW-Modell Phaeton. Gerade gleitet die letzte Karosse übers Band, um ganz hinten - als Luxuslimousine zusammengeschraubt - das Ende einer Ära zu markieren. Nicht einmal 16 Jahre lang wurden in Dresden Autos gebaut.

Das ging schon mal länger, wenn wir an die legendären PKW der Firma Gläser denken. Gläser und der Nachfolger, das Karosseriewerk Dresden, fertigten fast 90 Jahre die schicksten Automobile in Deutschland, meist Cabrios - auch Fahrzeuge namens Phaeton. Eine im frühen Automobilbau übrigens oft genutzte Bezeichnung.

Genau da beginnt das VW-Problem: Der Konzern setzte Ende der 1990er Jahre auf diesen Namen, auf Dresden und auf den Standort am Großen Garten auf. Vom Marketing-Sprech bereinigt hieß das: Ein künstlich kreiertes Prestigeauto wurde in einer damals prestigeträchtigen Stadt mit Prestige präsentiert.

Wehe, jemand stellte das Projekt in Frage oder stellte auch nur Fragen: Aus dem Rathaus ging der heute vergessene Wirtschaftsbürgermeister Rolf Wolgast (SPD) aggressiv gegen Neugierige vor. VW selbst etablierte eine bis zuletzt durchgehaltene Strategie, wonach das Herstellen von Öffentlichkeit eine Frage von Gnade, also Macht ist, nicht eine Selbstverständlichkeit.

Aber das wohl aufwendigste Autohaus der Welt entstand. Zum Segen und Fluch der Stadt. Segensreich, weil es ein wunderbarer Kulturort für Musik/Kunst ist. Sponsorengelder fließen. Zum anderen, weil die Fabrik mitten in der City LKW- und PKW-Verkehr mit sich brachte. Und nun?

Die Krisen-Station von Volkswagen

Die Manufaktur war zu keinem Zeitpunkt wirklich ausgelastet.

Daher, und weil bei der VW-Tochter Bentley schon mal Qualitätsprobleme auftraten, wird die Luxusmarke in Dresden gefertigt beziehungsweise erhielt hier über Jahre den letzten Schliff. Dazu zählte auch die Abdichtung. Denn das gläserne Werk verfügt über eine Wetter-Simulations-Anlage.

2006 soll Bentley für die Manufaktur ein Kaufangebot vorgelegt haben - zu einer Zeit, als der Phaeton bereits schon einmal nur rund 3500 Exemplare pro Jahr verkaufte.

Der Deal kam nicht zustande. Zuletzt lief in Dresden der Flying Spur vom Band. Allerdings nicht üppig: Zwei Fahrzeuge am Tag waren es im Dezember.

Fotos: dpa, imago

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