BFC gegen Energie: Wie gefährlich ist dieses Viertliga-Spiel?

Fans von Energie Cottbus.
Fans von Energie Cottbus.  © DPA

Cottbus – Am 17. September (13.30 Uhr) kommt es in der Regionalliga zum Aufeinandertreffen zweier alter Ost-Rivalen, deren Fanszenen teilweise für ihr aggressives Auftreten bekannt sind. Hinzu kommt die sportliche Brisanz: Der Tabellenführer Cottbus empfängt seinen ärgsten Verfolger den BFC Dynamo.

Um eine leidenschaftliches aber friedliches Fußballfest zu ermöglichen haben sich deshalb die Polizei und die Spitzen beider Vereine mit einer Erklärung an die Fans gewandt.

Im Stadion der Freundschaft herrschen demnach verschärfte Sicherheitsvorkehrungen. In der gemeinsamen Presseerklärung wurden Fans ermahnt, mit "ordnungsgemäßem und verantwortungsvollem Verhalten zu einer sicheren Austragung des Spieles beizutragen".

Die Polizei setze auf "Deeskalation, Kooperation und Kommunikation mit den Fußballfans". Der gesamte Bereich des Stadions der Freundschaft in Cottbus werde videoüberwacht.

"Störer müssen neben Polizeigewahrsam und möglicherweise beschleunigten Strafverfahren auch mit einem bundesweiten Stadionverbot und ggf. Schadensersatzforderungen durch den FC Energie Cottbus rechnen", hieß es in der Erklärung weiter. Des weiteren werde auf strikte Fantrennung gesetzt.

Der Stadtring in Cottbus werde von 10.30 Uhr bis ca. 17 Uhr zwischen Straße der Jugend und Willy-Brandt-Straße komplett gesperrt, das gelte auch für Radfahrer. Dieser Bereich des Rings sei ausschließlich für die Anreise der Gästefans zur Verfügung. Ins Stadion dürfen keine Taschen oder Rucksäcke mitgenommen werden. Sie können am Einass abgegeben und beim Verlassen des Stadions wieder abgeholt werden.

Doppelhalter sind im ganzen Stadion verboten, auch weist die Polizei eindringlich darauf hin, dass das Abbrennen von Pyrotechnik streng verboten ist und deshalb auch die Einlasskontrollen entsprechend genau sein werden.


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