Kurden-Demo, Derby, Rigaer Straße: Berliner Polizei im Dauereinsatz!

Berlin - Mehrere Demonstrationen ziehen am Samstag durch Teile Berlins. Die Polizei begleitet die Kundgebungen und Demonstrationszüge mit einigen hundert Beamten. In Mitte und Kreuzberg wird mit Verkehrsbehinderungen gerechnet.

Gut gerüstet: Die Arbeit der Berliner Polizei wird am Samstag an vielen Orten der Hauptstadt benötigt.
Gut gerüstet: Die Arbeit der Berliner Polizei wird am Samstag an vielen Orten der Hauptstadt benötigt.  © dpa/Paul Zinken

Am Mittag (13.00 Uhr) beginnt am Neptunbrunnen am Alexanderplatz ein Protestzug von Kurden gegen den Einmarsch der türkischen Armee in Nordsyrien.

Angemeldet sind laut Behörden rund 1000 Polizeileute.

Das Motto lautet: "Stoppt den Krieg, Solidarität mit Rojava". Zu der Demonstration wurde in ganz Deutschland aufgerufen.

Linke Demonstranten wollen am Abend zur Unterstützung der Bewohner in früher besetzten Häusern in Friedrichshain auf die Straße gehen.

Sie fordern zudem den Erhalt der Neuköllner Kiezkneipe "Syndikat". Angemeldet sind rund 1000 Teilnehmer.

Die Demonstranten ziehen von Neukölln und Kreuzberg bis zur Rigaer Straße in Friedrichshain.

Dort geht es um das umstrittene Haus Nummer 97 und das Haus Nummer 34 in der benachbarten Liebigstraße. Die Häuser gelten als Symbole der linksautonomen Szene in Berlin. Seit Jahren greifen dort Linksextreme immer wieder Polizisten an.

Zusätzlich zu den zwei Demos muss die Polizei auch das Derby mit genügend Beamten sichern. In Köpenick steigt das erste Bundesliga-Derby zwischen Union und Hertha BSC. Mit einem großen Aufgebot begleitet die Berliner Polizei am Samstagabend das Bundesliga-Lokalderby zwischen Union Berlin und Hertha BSC (18.30 Uhr). Die Polizei sieht in dem Spiel eine Veranstaltung mit erhöhtem Risiko und will darauf achten, die beiden Fanlager voneinander getrennt zu halten. Schon in den vergangenen Wochen sprach die Polizei bekannte Randalierer oder Hooligans aus den Fangruppen an und forderte sie zur Zurückhaltung auf.

Etwa 1.000 Polizisten sollen die An- und Abfahrt der Fans zum Stadion an der alten Försterei in Köpenick kontrollieren. 25.000 Fans werden erwartet: 22 000 Union-Anhänger und 2500 Hertha-Fans. Im ausverkauften Stadion gilt ein Alkoholverbot.

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