Rekord bei Briefwahl: Darum wählen immer mehr Sachsen per Post

Dresden - Viele Dresdner entscheiden sich im Zuge der Landtagswahlen für die Briefwahl. Es gibt sogar schon einen Rekord an Einsendungen. Auch in anderen Städten in Sachsen werden viele Briefwähler gemeldet. Dafür gibt es einen Grund.

Viele Bürger entscheiden sich für die Briefwahl (Symbolbild).
Viele Bürger entscheiden sich für die Briefwahl (Symbolbild).  © dpa / Oliver Berg

Es sind noch gut zwei Wochen bis zur Landtagswahl in Sachsen. Doch schon jetzt meldet die Stadt eine Rekordbeteiligung an Briefwählern.

Bisher haben 77.000 Wähler in Dresden ihre Briefwahlunterlagen beantragt. Zum Vergleich: Bei der letzten Landtagswahl 2014 waren es etwa 68.100. Zur Landtagswahl 2009 waren es nur etwa 46.100 Menschen, die per Brief abgestimmt hatten.

Der Grund: Viele Wähler haben nach Einschätzung der Stadt die Warteschlangen vor den Wahllokalen satt. Diese sorgten bei den vergangenen Europawahlen für Frust.

Der Trend zur Briefwahl zeigt sich auch in anderen sächsischen Städten. In Leipzig rechnet man bis Ende der Wahl mit 90.000, in Chemnitz mit ca. 35.000 Anträgen.

Wer sich jetzt noch für die Briefwahl entscheidet, sollte die Unterlagen zeitnah beantragen. Laut Bundeswahlleiter sollte der Brief spätestens am dritten Werktag vor der Wahl abgesendet werden, damit er rechtzeitig ankommt.

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