Deshalb fährt eine indische Millionenstadt so auf Leipzig ab

Am Dresdner Neumarkt stehen sie schon seit geraumer Zeit: Fahrräder des Leipziger Unternehmens "Nextbike".
Am Dresdner Neumarkt stehen sie schon seit geraumer Zeit: Fahrräder des Leipziger Unternehmens "Nextbike".  © Petra Hornig

Bhopal - Wer bei seinem nächsten Indien-Aufenthalt zufällig auf einem Leipziger Drahtesel durch eine der vielen Millionenstädte radelt - nicht wundern! Die Messestädter Firma "Nextbike" schickte jetzt 500 hochmoderne Fahrräder in den südasiatischen Staat.

Dort war man auf der Suche nach einem Bike-Sharing-Konzept, wurde beim Unternehmen aus Leipzig fündig.

Chandramuli Shukla von der Stadtverwaltung Bhopal sagte gegenüber dem MDR: "Die meisten Bike-Sharing-Anbieter sind verstaatlicht. Wir aber wollten mit jemandem zusammen arbeiten, der auf das Ausland spezialisiert ist."

Dass die Wahl zuletzt auf "Nextbike" fiel, ist nachvollziehbar. Das Leipziger Unternehmen stattete schon mehr als 20 Länder mit seinen Fahrrädern aus.

Die sind jetzt auch in Bhopal vorzufinden. An über 50 Leihstationen stehen die 500 in Leipzig hergestellten Räder. Die Leihe für ein Fahrrad liegt bei umgerechnet 13 Euro - pro Jahr.

Und folgt man den Worten von Nextbike-Mann Sebastian Schlebusch dürfte Bhopal nur der Anfang gewesen sein.

"Wir glauben daran, dass bei über 1,2 Milliarden Indern der Bedarf an Bike-Sharing-Konzepten enorm ist."

Jetzt lieferte "Nextbike" auch ins indische Bhopal.
Jetzt lieferte "Nextbike" auch ins indische Bhopal.  © DPA

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