Frau entwickelt tiefen Hass gegen Ex und soll deshalb Mord-Plan geschmiedet haben

Der Hass auf ihren Ex soll eine Frau so weit gebracht haben, ihren langjährigen Lebensgefährten töten zu wollen. (Symbolbild)
Der Hass auf ihren Ex soll eine Frau so weit gebracht haben, ihren langjährigen Lebensgefährten töten zu wollen. (Symbolbild)  © 123RF

Detmold - Weil sich ihr langjähriger Lebensgefährte von ihr trennte, soll eine Frau aus Horn-Bad Meinberg einen teuflischen Plan gefasst haben.

Anscheinend fühlte sie sich dermaßen in ihrer Ehre verletzt, dass sie eine tiefe Abneigung gegen ihren Ex entwickelte. Zwei Jahre lang wuchs der Groll auf ihn.

"Unter dem Einfluss von Alkohol und Tabletten – daher möglicherweise im Zustand verminderter Schuldfähigkeit – habe sie sich am Abend des 23.06.2016 so in ihren Hass hineingesteigert, dass sie ihren früheren Lebensgefährten habe umbringen wollen", erklärt Richter Mathias Kapitza vom Landgericht Detmold.

Dazu legte sie sich auf einer Decke im Carport ihres späteren Opfers auf die Lauer. Als ihr Ex-Freund am nächsten Morgen gegen 5.30 Uhr zu seinem Auto gehen wollte, soll sie zugeschlagen haben.

Wie aus dem Nichts sei sie überraschend auf den Mann losgegangen. Mit Pfefferspray soll sie erst versucht haben, ihn außer Gefecht zu setzen, um dann mit einem etwa 30 Zentimeter langen Jagdmesser brutal zuzustechen.

"Dem Geschädigten sei es gelungen, rechtzeitig auszuweichen und zu flüchten." Mit dem Messer soll die mutmaßliche Täterin dann noch hinter ihrem Ex hergelaufen sein. So soll es ihr gelungen sein, den Mann mit einer oberflächlichen Schnittwunde am Rücken zu verletzen.

Letztendlich konnte sich das Opfer aber ins Haus retten. Wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung muss sich die nicht vorbestrafte Tatverdächtige ab Montag vor dem Landgericht Detmold verantworten.

Titelfoto: 123RF


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