Blanker Horror: Ehepaar soll Tochter rund 60 Mal missbraucht haben

Detmold - Seit Mitte März sitzt ein Ehepaar aus Horn-Bad Meinberg in Untersuchungshaft, da es mehrfach die ältere ihrer zwei Töchter missbraucht haben sollen.

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Die Staatsanwaltschaft Detmold geht derzeit davon aus, dass rund 60 Straftaten auf das Konto des Ehemanns, darunter auch sexueller Missbrauch, gehen und die Frau an rund 20 Taten beteiligt gewesen war.

Nur weil die Frau mit einem Bekannten über die Gräueltaten sprach und dieser im Anschluss zur Polizei ging, kam der Missbrauch, der nicht mit dem massenhaften Missbrauch von Lügde (TAG24 berichtete) im Zusammenhang steht, ans Tageslicht.

Das Ehepaar sei zum Teil geständig, sagte die Staatsanwaltschaft Detmold am Mittwoch gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Zum Alter des Kindes machte sie hingegen keine Angaben.

Der Anwalt der Beschuldigten, Christian Thüner, erklärte gegenüber dem Westfalen-Blatt die Sorgen der Eltern. "Sie fragen sich, was jetzt aus den Mädchen wird, und möchten natürlich am liebsten alles ungeschehen machen. Natürlich ist klar, dass das so einfach nicht geht."

Derzeit werden in der Wohnung der inhaftierten Eltern sichergestellte Datenträger ausgewertet, da es möglich ist, dass die Eltern Videos und Fotos von den Taten drehten.

Die Polizei sichtet derzeit gefundene Datenträger. (Symbolbild)
Die Polizei sichtet derzeit gefundene Datenträger. (Symbolbild)  © DPA

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