Messer-Attacke auf schlafenden Mann? Freispruch für 48-Jährige

Eine Frau soll mit einem Messer auf ihren getrennt lebenden Ehemann eingestochen haben. (Symbolbild)
Eine Frau soll mit einem Messer auf ihren getrennt lebenden Ehemann eingestochen haben. (Symbolbild)  © 123RF

Detmold - Einer 48-jährige Frau wurde vorgeworfen, dass sie versucht haben soll, ihren Ex-Mann im Schlaf zu erstechen (TAG24 berichtete). Doch die Anklage fiel vor dem Landgericht Detmold in sich zusammen.

Die Angeklagte lebte von ihrem Mann getrennt. Im März 2016 soll sie ihren Partner dann in der ehemals gemeinsamen Wohnung aufgesucht haben.

Da sie angenommen habe, dass er schläft, ging sie laut Anklage mit einem Küchenesser mit einer Klingenlänge von gut 14 Zentimetern auf den Oberkörper und in Richtung des Kopfes mit der Absicht, ihn zu töten, auf den Mann los.

Der Versuch sei allerdings misslungen, weil ihr Ehemann durch das Aufspringen der Angeklagten wach geworden sei. Ihm soll es daraufhin gelungen sein, die Arme seiner Frau festzuhalten. Er berief sich vor Gericht aber auf sein Zeugnisverweigerungsrecht.

Dabei kam auch raus, dass eine Polizistin die Detmolderin nicht komplett über ihre Rechte belehrt hatte. Sie erzählte vor Gericht, dass die 48-Jährige mehrfach gesagt habe, dass sie ihren Ex-Mann mit einem Messer habe umbringen wollen.

Doch weil auch in der Wohnung keine Beweise gefunden wurden, musste die Frau letztendlich freigesprochen werden.

Titelfoto: 123RF


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