Deutlich weniger neue Flüchtlinge in Sachsen

In Sachsen sind die Zahlen neuer Asylbewerber deutlich zurückgegangen.
In Sachsen sind die Zahlen neuer Asylbewerber deutlich zurückgegangen.

Dresden - Sachsen hat in den vergangenen Tagen deutlich weniger Flüchtlinge als bisher aufgenommen, wie die "Sächsische Zeitung" (SZ) berichtet. In der letzten Woche kamen 1497 neue Asylbewerber in den Freistaat. Im Vergleich zum Vormonat ist die Zahl um mehr als die Hälfte gesunken.

Wie die Landesdirektion Sachsen bestätigte, kamen im Schnitt nur 210 Flüchtlinge pro Tag. Der Tagesdurchschnitt im Oktober und November lag zwischen 460 und 560 Personen. Wie Sprecher Holm Felber der SZ sagte, gingen die Zahlen seit Ende November deutlich zurück.

Experten sehen die Veränderungen auf der sog. Balkanroute als einen möglichen Grund der geringeren Zahl der neuen Asylbewerber in Sachsen. Dort versperrten derzeit mehrere Staaten die Durchreise nach Deutschland. Derzeit leben ca. 11.000 Menschen in Erstaufnahmeeinrichtungen in Sachsen.

Fotos: imago (1)


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