Neun Deutsche unter den Opfern in Istanbul?

Mindestens zehn Personen wurden bei dem Attentat getötet.
Mindestens zehn Personen wurden bei dem Attentat getötet.

Istanbul - Schrecklicher Verdacht nach dem Selbstmordattentat in Istanbul: Der Täter soll sich mitten in einer deutschen Reisegruppe in die Luft gesprengt haben!

Das berichtete am Dienstagnachmittag die Zeitung "Cumhuriyet" nach dem Terror-Anschlag in der Nähe der weltberühmten Hagia Sophia.

Mindestens zehn Personen seien dabei getötet worden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (61, CDU): "Wir sind in großer Sorge, dass auch deutsche Staatsbürger unter den Opfern und Verletzten sein könnten und wahrscheinlich sein werden", erklärte sie am Dienstag in Berlin.

Offenbar handelt es sich bei den Opfern um Mitglieder einer deutschen Reisegruppe. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, sollen unter den Toten neun Deutsche sein.

Das Auswärtige Amt habe einen Krisenstab eingerichtet und versuche, so schnell wie möglich weitere Informationen zu bekommen, sagte die Kanzlerin: "Meine Gedanken sind in diesen Stunden natürlich bei den Angehörigen der Opfer und bei den Verletzten."

Neben der Kanzlerin vermutet auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier (60, SPD): "Wir müssen inzwischen leider davon ausgehen, dass auch Deutsche bei diesem Anschlag verletzt wurden. Wir können auch nicht ausschließen, dass Deutsche unter den Todesopfern sind."

Nach aktuellen Angaben gab es bei dem Anschlag mindestens zehn Tote und mindestens 15 Verletzte. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan machte am Dienstag in Ankara einen "Selbstmordattentäter syrischer Herkunft" für die Tat verantwortlich.

Über den Attentäter wisse man zudem, dass er 1988 geboren sei. Seine syrische Herkunft könne auf einen IS-Hintergrund schließen. Bekannt hat sich aber derzeit noch keine Oragnisation zu der Tat.

Nach dem Anschlag galt zunächst eine Nachrichtensperre, um die "nationale Sicherheit" zu gewährleisten, so die offizielle Begründung der Medienaufsicht RTÜK. Internationale Reporter wurden an der Berichterstattung gehindert.

Fotos: Screenshot (2)


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