Krise bei Post: Porto wird teurer!

Bonn - Die Deutsche Post kappt wegen Problemen im Briefgeschäft ihre Gewinnprognose für das laufende Jahr.

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Das Unternehmen will der schwachen Entwicklung in der Sparte mit einem Bündel an Maßnahmen gegensteuern, um künftig dort wieder bessere Ergebnisse präsentieren zu können.

Weil dies zunächst ins Geld geht, senkt der Konzern den Ausblick für das laufende Jahr.

Gleichzeitig will die Deutsche Post das Porto für Briefe anheben. Briefe sollen ab 2019 etwa 80 Cent kosten.

2018 rechnen die Bonner nunmehr mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von rund 3,2 Milliarden Euro, wie die Post am Freitag mitteilte.

Bislang hatte Vorstandschef Frank Appel noch ein operatives Ergebnis von 4,15 Milliarden Euro angepeilt.

An der Börse rutschte die Aktie mit mehr als 7 Prozent Kursabschlag auf den tiefsten Stand seit Ende 2016.

Für die Sparte werde daher nun vor Einmalaufwendungen im laufenden Jahr ein Ebit von rund 1,1 Milliarden Euro erwartet.

Titelfoto: DPA


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