Darum sind Leipzig und Dresden besonders jung und hip

Leipzig und Dresden werden immer jünger. Grund dafür ist unter anderem der Zuzug junger Studenten aus Westdeutschland.
Leipzig und Dresden werden immer jünger. Grund dafür ist unter anderem der Zuzug junger Studenten aus Westdeutschland.  © Waltraud Grubitzsch / dpa

Dresden/Leipzig - Leipzig und Dresden waren Ende 2015 die Städte mit der jüngsten Bevölkerung in Sachsen.

Nach einer am Montag veröffentlichten Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Bonn) lag der Altersdurchschnitt dort bei 42,46 Jahren beziehungsweise 42,52 Jahren.

Studenten aus dem Westen zählen danach zu den Gründen, weshalb die Bevölkerung dort im Schnitt deutlich jünger ist als die Menschen in anderen Teilen Ostdeutschlands.

Die älteste Bevölkerung aller Landkreise und kreisfreien Städte hatte Görlitz mit 48,49 Jahren. Fast ein Drittel der Einwohner war 65 Jahre oder älter - knapp neun Prozent mehr als noch im Jahr 2000. Nur im Vogtlandkreis lag der Anteil mit gut 28 Prozent noch darüber, während es in Leipzig nur knapp 21 Prozent waren.

Der Studie zufolge nahm die Einwohnerschaft seit 2000 landesweit ab, zwischen 3,6 Prozent in Chemnitz und 16,2 Prozent in Erzgebirgskreis sowie Leipzig. Von der Jahrtausendwende bis 2015 stieg mit einer Ausnahme das Durchschnittsalter - zwischen 0,49 und 4,09 Jahren.

Nur in Chemnitz sank der Schnitt um 0,23 Jahre.


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