In diesen Bundesländern werden die meisten Geschenke zurückgeschickt

Deutschland - Die Bremer sind mit ihren Geschenken deutschlandweit am unzufriedensten. In Bremen werden rund 5,3 Prozent der bestellten Geschenke retourniert.

Die Deutschen lieben Online-Shopping. Allerdings wandern etliche Pakete zum Händler zurück.
Die Deutschen lieben Online-Shopping. Allerdings wandern etliche Pakete zum Händler zurück.  © 123rf.com/Dmitriy Shironosov

Das ist das Ergebnis einer Analyse des Onlineshops Geschenkidee.de, der anhand von getätigten Bestellungen und Rückgaben die Retourenquote pro Bundesland ermittelt hat. Die Analyse basiert auf über 200.000 Bestellungen.

Große Unterschiede in Norddeutschland

In Hamburg werden mit 5,1 Prozent am zweithäufigsten Geschenke zurückgesendet. Auch in Mecklenburg-Vorpommern zeigt man sich mit einer Rücksendequote von 4,8 Prozent der Bestellungen retournierfreudig. Die Schleswig-Holsteiner schicken dagegen nur 1,6 Prozent aller Bestellungen zurück.

Bundesweit am zufriedensten scheinen die Niedersachsen zu sein: Nur 1,2 Prozent der bestellten Produkte landen wieder beim Onlineshop. Knapp dahinter folgen Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz mit einer Retourenquote von etwa 1,3 Prozent bzw. 1,4 Prozent.

In den Regalen der Online-Händler stapeln sich die Produkte.
In den Regalen der Online-Händler stapeln sich die Produkte.  © 123rf.com/NejroN

Zufriedenheit in Ostdeutschland

Mit Ausnahme von Mecklenburg-Vorpommern (4,8 Prozent) und Berlin (3,5 Prozent) zeigen sich die Menschen im Osten Deutschlands sehr zufrieden mit ihren Geschenken.

So werden in Sachsen und Thüringen nur 1,4 Prozent bzw. 1,8 Prozent der Bestellungen retourniert. Brandenburg landet mit 2,2 Prozent ebenfalls noch im unteren Mittelfeld. Der deutschlandweite Durchschnitt liegt bei 2,4 Prozent.

Westdeutschland im Mittelfeld

Die Nordrhein-Westfalen (2,3 Prozent) landen knapp im unteren Mittelfeld. Deutlich über dem Durchschnitt liegen jedoch die sparsamen Baden-Württemberger mit einer Retourenquote von 3,2 Prozent.

Die Daten der Analyse wurden über ein ein Jahr - zwischen 1. Januar 2018 und 15. Januar 2019 - erhoben.

Titelfoto: 123rf.com/Dmitriy Shironosov


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