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So emotional stemmt sich ein kleines Mädchen gegen die Abschiebung ihrer Familie aus Meißen

Bei diesem Video kommen einem die Tränen! Obwohl die Familie voll integriert ist, bekommt Familie Oueslati das Bleiberecht entzogen. Und das zu Weihnachten! #Meissen
Die Familie Oueslati, als sie noch lachen konnten. Nun wurde ihnen mit dem Entscheid der Härtefallkommission Weihnachten verhagelt.
Die Familie Oueslati, als sie noch lachen konnten. Nun wurde ihnen mit dem Entscheid der Härtefallkommission Weihnachten verhagelt.

Meißen - Ein kleines Mädchen guckt traurig in die Kamera, ihre Worte zerreißen einem nicht nur das Herz, weil Weihnachten ist.

Denn in einem knapp zweieinhalbminütigen Video will sich die Kleine gegen die drohende Abschiebung ihrer Familie stemmen. Bereits Anfang November hatte das Schicksal der tunesischen Familie Oueslati, die 2013 geflohen ist und seit 2014 in Meißen lebt, für Aufsehen gesorgt.

Denn Ahmed Oueslati, seine Frau Ilhem und die drei Kinder sind in der Kleinstadt nahe Dresden bestens integriert, sprechen Deutsch, die Kinder gehen in die Schule, beziehungsweise in den Kindergarten.

Doch Anfang November sollten sie abgeschoben werden. Zum Verhängnis wurde ihnen dabei offenbar, dass sie zum einen 2013 mit gültigen Pässen nach Deutschland eingereist waren. So ist eine Abschiebung wesentlich einfacher als bei Flüchtlingen, die ihre Papiere vernichten.

Zudem wollte Ahmed eine Ausbildung im Gastgewerbe beginnen. Dafür müsste die Familie aber in Deutschland geduldet sein. Offenbar wollte dies das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge aber verhindern.

Selina Oueslati macht klar, wie traurig und enttäuscht sie wäre, wenn sie Meißen verlassen muss.
Selina Oueslati macht klar, wie traurig und enttäuscht sie wäre, wenn sie Meißen verlassen muss.

"In diesem Fall ging es offenbar nur darum, Abschiebe-Quoten zu erfüllen. Der Integrationsstatus spielte keine Rolle", sagte Sören Skalicks vom Bündnis Buntes Meißen schon Anfang November der Sächsischen Zeitung.

Die Familie gilt in Meißen als Musterbeispiel für gelungene Integration. Alle sprechen Deutsch, haben sogar den christlichen Glauben angenommen und Ahmed und Ilhem wurden 2015 in der Kirche in Meißen getraut.

Im November 2016 spielten sich dann dramatische Szenen ab, als die Familie in Leipzig bereits im Flieger in Richtung Tunesien saß, in letzter Minute aber aus dem Flugzeug geholt und somit vorerst vor der Abschiebung gerettet wurde.

Doch der Fall wanderte vor die sogenannte Härtefallkommission, die nun entschied, dass die Oueslatis nun doch wieder nicht bleiben dürfen.

Ahmed mit seinem kleinen Sohn.
Ahmed mit seinem kleinen Sohn.

"Danke Deutschland (Sachsen), das Land der Gerechtigkeit und des Rechts. Dies ist ein schönes Weihnachstgeschenk für Kinder. Wir haben eine negative Entscheidung. Unfair", schreibt der Vater am 23. Dezember auf Facebook. Dazu ein Video, in dem eine der beiden Töchter den Tränen nahe ist.

"Ich heiße Selina Oueslati, Klasse 2b . Ich möchte eine Ärztin hier in Deutschland sein, Ich möchte nicht nach Tunesien gehen, weil es dort voll doof ist. Ich möchte hier bleiben. Vielleicht vermisse ich meine Freunde und meine Lehrerin. Ich möchte sie nicht verlieren. Ich möchte hier in Meißen bleiben, weil es hier ganz cool ist. Ich möchte nicht nach Tunesien, denn ich kann kein Wort verstehen und da müsste ich die erste Klasse noch einmal machen", sagt die Kleine.

Und sie berichtet von den dramatischen Szenen der geplanten Abschiebung Anfang November: "Ich hatte letztens so große Angst, die Polizei ist bei uns Donnerstagfrüh gekommen. Da habe ich geweint und Mama geknuddelt. Ich möchte, dass wir hier ein glückliches Leben haben", sagt sie.

Am Heiligabend meldete sich der Vater noch einmal zu Wort: Ich möchte nur Fragen die Mitglieder der Härtefallkommission fragen: Sie sind jetzt mit Ihrer Entscheidung zufrieden? Sie können mit Ihren Kindern und Ihren Familien feiern? Ihre Entscheidung wurde in Übereinstimmung mit den Beschlüssen Ihren Partei, nicht von den Gesetzen der Kommission. Sie verraten, das Vertrauen, die euch gegeben wurde. Aber, wir haben gewusst, was bedeutet für euch: Menschlichkeit, Chance, Integration und Recht. Danke schön nochmal."

Wann genau die Familie Deutschland verlassen muss, das ist noch unklar. Mutter Ilhem hatte zuletzt sogar begonnen, bei der SPD-Abgeordneten Susann Rüthrich zu arbeiten.

Sicher ist, dass sich in Meißen großer Widerstand gegen die Abschiebung erheben wird. Denn bereits im November hatten viele gegen die Abschiebung der Familie protestiert und sich für ihr Bleiben eingesetzt.

Fotos: Screenshot/Facebook

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