Extreme Wärme: Ab Montag wird Deutschland wieder gut durchgebraten

Deutschland - Die nächste Hitzeperiode steht bevor! Damit rechnet zumindest der Deutsche Wetterdienst (DWD). Ab Montag erfüllen mehrere deutsche Regionen die Voraussetzungen für Hitzewarnungen.

Rette sich, wer kann: Die nächste Gluthitze steht bevor!
Rette sich, wer kann: Die nächste Gluthitze steht bevor!  © Antonio Guillem/123RF

Schon vor Kurzem warnten Experten von WetterOnline vor dem Beginn der Hundstage am 23. Juli (TAG24 berichtete).

Nun hat sich auch der DWD zur bevorstehenden Hitzewelle geäußert. Diese wird am Montag in mehreren Regionen Deutschlands beginnen und in etwa bis zum nächsten Wochenende andauern.

"In den folgenden Tagen werden die Menschen in manchen Teilen Deutschlands mit der Warnstufe 2 leben müssen", sagte Andreas Matzarakis, Leiter des Zentrum für Medizin-Meteorologische Forschung des DWD in Freiburg.

Die Warnstufe 2 wird herausgegeben, wenn tagsüber extreme Wärmebelastung herrscht. Die sogenannte gefühlte Temperatur liegt dann über 38 Grad.

Man sollte diese jedoch nicht mit der Lufttemperatur gleichsetzen. Für die Wärmebelastung müssen neben der Lufttemperatur der Wasserdampfgehalt der Luft, der Wind und die Strahlung berücksichtigt werden.

Tropennächte sorgen laut DWD für extreme Wärme und aufgeheizte Wohnungen

Um sicher durch die nächste Hitzeperiode zu kommen, sollte man viel trinken und auf einen erholsamen Schlaf achten.
Um sicher durch die nächste Hitzeperiode zu kommen, sollte man viel trinken und auf einen erholsamen Schlaf achten.  © Wang Tom/123RF

"Halten Sie Ihre Wohnung kühl, denn ein erholsamer Schlaf hilft dabei, die Hitze des Tages besser zu verkraften", so eine Empfehlung des DWD.

Matzarakis empfiehlt außerdem, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Nicht nur für gesundheitlich geschwächte Menschen sei es an so heißen Tagen wichtig, viel zu trinken.

Gerade in den städtischen Ballungszentren der Rhein-Main-Region, am Oberrhein und im Rhein-Neckar-Gebiet sollte es laut DWD wieder zu den sogenannten Tropennächten kommen. Auch Ost- und Mitteldeutschland werden sich wieder auf heißere Tage einstellen müssen.

Während der Zeit der "Tropennächte" sinken die Temperaturen nicht unter 20 Grad - was eine Kühlung der Wohnung erschwert. "Gebäude hinken auch nach dem Ende einer Hitzeperiode hinterher", sagte Matzarakis. "Bis die wieder ausgekühlt sind, dauert es auch dann noch, wenn die Außentemperaturen bereits wieder gesunken sind."

In diesem Sommer gab es nach DWD-Angaben bisher drei Hitzewellen, die zum Teil ungewöhnlich lang anhielten. Im Juni wurden an mehreren Orten die regionalen Rekordtemperaturen übertroffen. Insgesamt handelte es sich um den wärmsten und sonnigsten Juni seit Beginn flächendeckender Messungen.

Alte Menschen sowie kleine Kinder und Kranke müssen in der kommenden Woche besonders vorsichtig sein.

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