Deutscher Eiskunstläufer Fentz enttäuscht im Olympia-Finale

Olympiasieger Yuzuru Hanyu (M), der Zweitplazierte Shoma Uno (l), beide aus Japan und der Dritte, Javier Fernandez aus Spanien, lächeln bei der Siegerehrung.
Olympiasieger Yuzuru Hanyu (M), der Zweitplazierte Shoma Uno (l), beide aus Japan und der Dritte, Javier Fernandez aus Spanien, lächeln bei der Siegerehrung.  © kyodo/dpa

Pyeongchang - Die Eisfläche war übersät mit gelben Teddybären und die asiatischen Fans kreischten, als der Japaner Yuzuru Hanyu seinen Olympiasieg von 2014 wiederholte. Und der Berliner Eiskunstläufer Paul Fentz (25) kam nicht mal in die Nähe der Medaillen.

Der 23 Jahre alte Hanyu bezwang am Samstag bei den Winterspielen in Pyeongchang vor rund 12 000 Zuschauern in der Gangneung Eisarena mit 317,85 Punkten seinen Landsmann Shoma Uno (306,90) und den Spanier Javier Fernandez (305,24).

Zwei Erfolge im Eiskunstlauf-Wettbewerb der Herren nacheinander schaffte zuletzt der Amerikaner Dick Button 1948 und 1952. "Im Moment denke ich nicht an die dritten Spiele, ich denke an meinen rechten Knöchel, der noch nicht heil ist", so Hanyu - der laut IOC die 1000. Goldmedaille in der Geschichte der Winterspiele gewann.

Enttäuschend verlief das Olympia-Finale für Paul Fentz. Er beendete den Wettbewerb auf dem 22. Rang. Damit verbesserte sich der 25-Jährige in der Kür zum Filmtitel der siebten Staffel von "Game of Thrones" um zwei Plätze.

"Ich bin nicht zufrieden, ganz besonders mit dem letzten Axel nicht", sagte der Olympia-Debütant. Ihm fehlte beim vierfachen Toeloop eine Umdrehung, zudem riss er einen Doppel-Axel auf. Mit 214,55 Punkten konnte er mit der Weltklasse nicht mithalten.

"Wir müssen weiter arbeiten, dass ich stabiler werde, noch etwas mehr Selbstbewusstsein habe und einfach freier laufen kann", sagte Fentz in der ARD.

Paul Fentz aus Deutschland bei seiner Kür.
Paul Fentz aus Deutschland bei seiner Kür.  © dpa/Peter Kneffel

Titelfoto: dpa/Peter Kneffel


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