Wieder blutiger Mond am Himmel! Aber es gibt ein Problem...

Deutschland - Am 21. Januar ist es wieder so weit: Da erstrahlt es mitten in der Nacht kupferrot... Also, nicht verpassen, wenn's wieder heißt: Mondfinsternis!

Am 21. Januar gibt's wieder eine Mondfinsternis.
Am 21. Januar gibt's wieder eine Mondfinsternis.  © DPA

Bei der nächsten totalen Mondfinsternis hast Du eine Stunde und zwei Minuten Zeit, das Spektakel zu erleben. So lange tritt der Mond in den Kernschatten der Erde ein. Von Deutschland aus kann die "Finsternis" bei Monduntergang gut gesehen werden.

Eine Mondfinsternis kann immer nur um die Vollmondphase herum eintreten. Und das ist am 21. Januar der Fall.

Es gibt diesmal allerdings einen kleinen Wermutstropfen: Du musst zeitig raus, um das zu sehen - und wolkenfrei sollte der Himmel auch sein... denn in aller Frühe findet sie statt diese totale Mondfinsternis, die von ganz Mitteleuropa aus beobachtbar ist.

Also: 3.36 Uhr tritt der Vollmond in den Halbschatten ein. 4.10 Uhr kann man den Beginn der Mondfinsternis sehen. Die totale Finsternis um 5.41 Uhr. Erst 6.12 Uhr ist die maximale Verfinsterung des Mondes erreicht. 6.43 Uhr ist alles vorbei...

Die letzte Mondfinsternis gab's im heißen Sommer 2018! Da hatte sich der Mond zur längsten totalen Finsternis des 21. Jahrhunderts in spektakulärem Rot präsentiert. Viele Menschen blickten fasziniert in den Abendhimmel. Damals gab's bei hochsommerlichen Temperaturen bis zu 30 Grad das seltene Himmelsschauspiel. Man konnte es mit bloßem Auge, Fernglas oder Teleskop verfolgen.

Das war Freitag, am 27. Juli. Da gab's satte 103 Minuten "totale Mondfinsternis" zu bestaunen. Hinzu kam der besonders helle und große Mars (TAG24 berichtete).

Welche himmlischen Besonderheiten gibt es noch 2019?

Du musst zeitig raus, um das zu sehen: 3.36 Uhr tritt der Vollmond in den Halbschatten ein. 4.10 Uhr kann man den Beginn der Mondfinsternis sehen. Die totale Finsternis um 5.41 Uhr.
Du musst zeitig raus, um das zu sehen: 3.36 Uhr tritt der Vollmond in den Halbschatten ein. 4.10 Uhr kann man den Beginn der Mondfinsternis sehen. Die totale Finsternis um 5.41 Uhr.  © 123RF

Nach der totalen Mondfinsternis in diesem Monat bekommen wir am 16. Juli eine partielle sowie einen speziellen Blick auf den Planeten Merkur.

Die partielle Sonnenfinsternis am 6. Januar, eine totale am 2. Juli und eine ringförmige Sonnenfinsternis am 26. Dezember sind von Deutschland aus leider nicht zu sehen. Am 11. November macht sich der Merkur als dunkler Punkt vor der hellen Sonnenscheibe auf den Weg. Wer das verpasst, kann erst wieder am 13. November 2032 dabei sein!

Übrigens, auch in den nächsten Nächten passiert was am Nachthimmel!

Die "Quadrantiden" sind zu erwarten. Ihr scheinbarer Ausstrahlungspunkt liegt im Sternbild Bootes. Seit dem 1. Januar (noch bis 10. Januar) flammen sie in der zweiten Nachthälfte auf.

Es lohnt, vor allem in den Morgenstunden, nach den Quadrantiden Ausschau zu halten. In der Nacht vom 3. auf 4. Januar tritt nach Mitternacht das Maximum auf: Rund hundert Objekte tauchen dann pro Stunde auf. Helle Sternschnuppen kommen dabei nur selten vor.

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