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Neue Datenschutz-Verordnung: Das ändert sich für Wirtschaft, Politik und Vereine

Neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Ab Freitag tritt die neue neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft.

Von Jan Berger

Berlin - Ab Freitag ändert sich etwas ganz Entscheidendes. Dann tritt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Für uns Verbraucher bringt das erhebliche Vorteile. Doch für Firmen, Handwerker, Behörden und sogar Vereine bedeutet das erhebliche Umstellungen - einige geraten wegen der vielen Arbeit gar in Panik.

Wer viel im Internet unterwegs ist (aber nicht nur der), gibt viele Daten preis. Ein neues Gesetz will deren Schutz jetzt verbessern.
Wer viel im Internet unterwegs ist (aber nicht nur der), gibt viele Daten preis. Ein neues Gesetz will deren Schutz jetzt verbessern.

Vorteile für den Verbraucher

  • Der Einzelne erhält mehr Rechte

Der Schutz der persönlichen Daten ist ein Grundrecht. Die Rechte des Einzelnen an seinen Daten sind sogar einklagbar - das ist zwar keine Revolution, aber ein Paradigmenwechsel. Dennoch soll der Datenverkehr im Binnenmarkt - wenn auch geregelt - gewährleistet bleiben.

  • Auskunftsrecht für Kunden

Der EU-Bürger soll die Hoheit über seine persönlichen Daten erlangen. Unternehmen sind verpflichtet, auf (formlose) Anfrage gespeicherte Daten binnen vier Wochen zur Verfügung zu stellen (etwa von der Bonus-Karte im Supermarkt). Oder zu löschen.

  • Löschen leicht gemacht

Bei Suchmaschinen und anderen Internetseiten gibt es ein "Recht auf Vergessen", man kann personenbezogene Daten löschen lassen. Wer etwa eine Plattform (oder den Mobilfunkanbieter) wechselt, kann seinen Datenrucksack mit Kontakten und Fotos etc. verlangen und übertragen.

  • Man muss weniger preisgeben

Für Bestellungen im Internet gibt man oft viel mehr Daten an, als für den Kauf unbedingt nötig ist. Diese Gängelung entfällt. Das Häkchen für das Einverständnis der Datenweitergabe darf nicht mehr bereits gesetzt sein.

Tage, bevor die neue Verordnung in Kraft tritt, ist das Regelwerk für viele noch ein Buch mit sieben Siegeln.
Tage, bevor die neue Verordnung in Kraft tritt, ist das Regelwerk für viele noch ein Buch mit sieben Siegeln.

Nachteile für Unternehmen

  • Dokumentationspflicht

Für Unternehmen ist das die größte Kröte: Sie müssen nachweisen, wie sie mit personengebundenen Daten umgehen, wozu sie diese benötigen und zusätzlich dokumentieren, wann sie etwas weitergegeben oder gelöscht haben.

  • Prüfbare Sicherheit

Wer Daten von Mitarbeitern, Kunden oder Geschäftspartnern erhebt, muss die Daten sichern und verschlüsseln. Selbst kleine Vereine müssen bei ihren Mitgliederlisten oder Beitragseingängen die Sicherheit ihrer Daten garantieren.

  • Fallen im Internet

Wer eine Webseite betreibt, muss sich intensiv mit der DSGVO beschäftigen. Allein mit dem Kontaktformular werden personengebundene Daten erhoben (E-Mail, IP), die nach den neuen Regeln bearbeitet werden müssen. So benötigt man etwa die ausdrückliche Einwilligung des Nutzers zur Datenerhebung und muss ihm ein Widerspruchsrecht einräumen, ohne ihn von der Nutzung der Seite auszuschließen.

Abzocker reiben sich schon mal die Hände

Fragwürdige Rechtsverdreher sitzen in den Startlöchern, um von der Verwirrung rund um die Verordnung zu profitieren.
Fragwürdige Rechtsverdreher sitzen in den Startlöchern, um von der Verwirrung rund um die Verordnung zu profitieren.

Ab 25. Mai können sich Daten speichernde Unternehmen auf einen Ansturm ihrer Kunden einstellen.

Mehr als ein Drittel der Deutschen wollen innerhalb der nächsten sechs Monate ihre Rechte geltend machen. Da die Verordnung auch die in der Vergangenheit erhobenen Daten betrifft, kann man zum Beispiel auch zur seit Jahren vergessenen Rabatt-Karte ermitteln lassen. Die Verbraucher werden die Firmen mit Anfragen fluten.

Eine Flut ganz anderer Art befürchtet man von der Seite der "Abmahn-Industrie". Viele Fachanwälte hatten zwei Jahre Zeit, sich in die Grauzonen der Verordnung einzuarbeiten. Sie werden die gefundenen Lücken nutzen, um Webseiten-Betreiber mit vermeintlichen Verstößen zu verschrecken und zu erpressen.

Sie werden ein leichtes Spiel haben, weil es zu dem umfangreichen Gesetz (99 Artikel) noch keine praktische Rechtsprechung gibt.

Die meisten Betriebe haben die Umstellung verschlafen

Laut aktuellen Umfragen sind derzeit nur ein Viertel der deutschen Unternehmen auf die Neuerungen der DSGVO umgestellt. Das alles sei ein unübersichtliches und teures Bürokratiemonster.

Allerdings ist die Verordnung bereits seit April 2016 beschlossen, eine großzügige Übergangsfrist von zwei Jahren wurde eingeräumt.

Fotos: 123RF

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