Deutschland schiebt 44 Männer nach Afghanistan ab

München/Kabul - Per Sammelcharter sind 44 abgelehnte Asylbewerber nach Afghanistan abgeschoben worden. Dies teilte das bayerische Landesamt für Asyl und Rückführungen am Donnerstag in Manching bei Ingolstadt mit.

Die Männer wurden per Sammelcharter nach Kabul gebracht. (Symbolbild).
Die Männer wurden per Sammelcharter nach Kabul gebracht. (Symbolbild).  © Matthias Balk/dpa

24 der Abgeschobenen hätten sich zuletzt in Bayern aufgehalten.

Unter ihnen seien elf, unter anderem wegen verschiedener Sexualdelikte, gefährlicher Körperverletzung, tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Betäubungsmitteldelikten rechtskräftig verurteilte Straftäter gewesen.

Auch die Länder Berlin, Hamburg, Hessen, Nordrhein- Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Schleswig- Holstein hätten sich an der Sammelabschiebung am Dienstagabend beteiligt.

Nach einer Einschätzung des Auswärtigen Amtes und des Bundesinnenministeriums seien Abschiebungen nach Afghanistan generell möglich, betonte die Behörde.

Abschiebungen nach Afghanistan sind umstritten (Symbolbild).
Abschiebungen nach Afghanistan sind umstritten (Symbolbild).  © Susann Prautsch/dpa

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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