Wer nicht richtig knallt, muss bis zu 50.000 Euro zahlen!

Nicht überall ist das Zünden von Feuerwerk erlaubt. Wer dagegen verstößt, muss mit hohen Geldstrafen rechnen. (Symbolbild)
Nicht überall ist das Zünden von Feuerwerk erlaubt. Wer dagegen verstößt, muss mit hohen Geldstrafen rechnen. (Symbolbild)  © DPA

Berlin - An Silvester knallt, zischt und heult es. Der eine mag das und macht Party bis zum Morgen, der andere ist genervt und verkriecht sich mit dem Kissen über dem Kopf im Bett.

"Gegenseitige Rücksichtnahme" lautet nach Aussage von Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund in Berlin das Stichwort für Silvester.

Partymuffel sollten in dieser Nacht eine "erweiterte Toleranzgrenze" haben. Gleichzeitig gelte für die Feiernden: "Es ist kein Freibrief, am 31.12. die Wände wackeln zu lassen."

Eine Sache sollten Feierwütige aber definitiv beachten. Denn nicht überall ist es erlaubt, seine Feuerwerkskörper zu zünden.

Das Gesetz verbietet das Zünden von Feuerwerk in unmittelbarer Nähe von Krankenhäusern, Kirchen, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern. In einigen Städten und Gemeinden gibt es weitere Feuerwerk-Verbotszonen. Ansonsten gelten keine Einschränkungen.

"Mietrechtlich ist es völlig egal, ob ich vom Hof, vom Balkon oder von der Straße die Raketen abfeuere», sagt Ropertz. "Es muss aber gewährleistet sein, dass durch das Abschießen der Raketen keine Nachbarn gefährdet sind."

Wer sich nicht an die gesetzlichen Vorgaben hält, muss mitunter sehr tief in die Tasche greifen. Mit bis zu 50.000 Euro Bußgeld kann eine solche Ordnungswidrigkeit bestraft werden. Das wäre dann sicherlich kein so schöner Start ins neue Jahr.


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