Genehmigungen da! In Sachsen werden die Rohre verlegt

Deutschneudorf - In Sachsen kann der Bau der neuen Erdgasleitung "Eugal" starten. Es liegen nun alle Genehmigungen vor, auch für den zweiten Abschnitt von Reinsberg (Mittelsachsen) bis nach Deutschneudorf.

Anlieferung der Rohre, hier in Mecklenburg-Vorpommern. In Sachsen können jetzt die Bauarbeiten starten.
Anlieferung der Rohre, hier in Mecklenburg-Vorpommern. In Sachsen können jetzt die Bauarbeiten starten.  © Heiko Meyer/PR

An mehreren Lagerplätzen im Freistaat türmen sich bereits Stahlrohre - für die Gaspipeline werden Rohre mit einem Durchmesser von 1,40 Metern verlegt. Schon in dieser Woche soll es mit den Vorbereitungen für den jetzt genehmigten, 54 Kilometer langen Teilabschnitt im Freistaat losgehen.

Bis Ende 2019 sollen die Rohre in Sachsen verlegt sein - inklusive der Erdgasexportstation in Deutschneudorf, so das verantwortliche Unternehmen Gascade (gehört zu BASF und Gazprom). Eugal soll russisches Erdgas von der Ostsee bis zur sächsisch-tschechischen Grenze transportieren. Gesamtlänge: 480 Kilometer, davon 106 km durch Sachsen. Größtenteils verläuft die Trasse parallel zur bereits bestehenden Leitung "Opal".

"Mit einer Verfahrensdauer von unter einem Jahr ist das Planfeststellungsverfahren für das Großprojekt außerordentlich zügig verlaufen", lobt sich die Landesdirektion selbst.

Titelfoto: Heiko Meyer/PR


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