DFB-Elf in Gladbach mit Neuer: Nächste Löw-Klatsche für ter Stegen!

Mönchengladbach - Die Entscheidung ist gefallen: Bundestrainer Joachim Löw lässt Manuel Neuer im EM-Quali-Spiel gegen Weißrussland ins Tor. Die deutsche Nummer 1 darf demnach da halten, wo sein Kontrahent Marc-Andre ter Stegen fußballerisch groß wurde.

Schiedlich friedlich.Ter Stegen und Manuel Neuer teilen sich die beiden kommenden Länderspiele auf.
Schiedlich friedlich.Ter Stegen und Manuel Neuer teilen sich die beiden kommenden Länderspiele auf.  © Marius Becker/dpa

"Heute Morgen haben wir mal in Ruhe mit den Torhütern gesprochen. Manu spielt morgen, Marc spielt gegen Nordirland. So ist die Entscheidung gefallen, die Torhüter wissen Bescheid", begründete der 59-jährige Weltmeistertrainer von 2014 seine Entscheidung.

Neuer bleibt also weiterhin die Nummer 1 im Tor der deutschen Nationalmannschaft. Sollte alles nach Plan laufen, könnte man sich beim Spiel am Samstag bereits für die Endrunde des Turniers im kommenden Sommer qualifizieren. Ter Stegen käme dann in Frankfurt drei Tage später zu seinem ersten DFB-Pflichtspiel seit zwei Jahren.

Ausgerechnet Gladbach. Hier wuchs der 27-Jährige auf. Die Fohlen sind sein Heimatverein. Hier ein Pflichtspiel für die Nationalmannschaft zu bestreiten, wäre für ihn wohl etwas ganz besonderes gewesen. Doch diese Rechnung machte er ohne Löw.

Der Bundestrainer bleibt hart und konsequent. "Wir stellen nicht nach Wohnzimmer oder Heimatort auf", begründet er seine Entscheidung.

Joachim Löw weiß, wen er zwischen den Pfosten sehen will. Die Zeit von der Stegen kommt erst am Dienstag gegen Nordirland.
Joachim Löw weiß, wen er zwischen den Pfosten sehen will. Die Zeit von der Stegen kommt erst am Dienstag gegen Nordirland.  © Marius Becker/dpa

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