Nach DFB- und Löw-Kritik: Kickt die ARD Philipp Lahm als TV-Experte?

Berlin - ARD plant keine weiteren Einsätze von Ex-Fußballprofi Philipp Lahm (34) als TV-Experte. Reagiert damit der Sender auf die öffentliche Kritik an Bundestrainer Jogi Löw (58) nach dem miserablen Abschneiden der DFB-Auswahl bei der Weltmeisterschaft in Russland?

2014 wurden sie Weltmeister: Jogi Löw und Philipp Lahm.
2014 wurden sie Weltmeister: Jogi Löw und Philipp Lahm.  © DPA

Der Vertrag mit dem ehemaligen Nationalmannschafts-Kapitän ist ausgelaufen und soll nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur nicht erneuert werden.

Hingegen soll Thomas Hitzelsperger (36) auch zukünftig für die ARD arbeiten.

"Es gibt eine Runde der Sportchefs im September, auf der darüber gesprochen wird", sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky zu den Personalien.

Balkausky hatte nach der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland Lahm kritisiert. Der als ARD-Experte eingesetzte Ex-Profi hatte seine deutliche Kritik am DFB und auch an Bundestrainer Löw im sozialen Netzwerk LinkedIn und nicht bei einer Sendung im Ersten geäußert.

Zudem sei für Balkausky viel Lahm zu zurückhaltend gewesen. "Philipp Lahm in unserem Team zu haben, war aufgrund seiner Erfahrung sicher sehr belebend. Manchmal hätten wir uns aber noch mehr von diesem Erfahrungsschatz und noch deutlichere Einschätzungen gewünscht", erklärte der ARD-Mann gegenüber der SPORT BILD im Juli.

Nun gehen ARD und Lahm nach einer durchwachsenen Zusammenarbeit getrennte Wege.

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