Mit Kampfgeist, aber ohne Corona: Eintracht will gegen Werder ins DFB-Pokal-Halbfinale

Frankfurt am Main - Am Mittwochabend (4. März, 20.45 Uhr) empfängt Bundesligist Eintracht Frankfurt im DFB-Pokal-Viertelfinale den extrem schwächelnden Ligakonkurrenten Werder Bremen. Fakt ist, dass hier zwei Teams aufeinandertreffen, die mit den Pokalwettbewerb(en) eine mäßig verlaufende Liga-Saison gutmachen möchten.

Coach Adi Hütter (Mi.) beim Training der Eintracht. Neben ihm Neuzugang Stefan Ilsanker (Li.) und Kapitän David Abraham (Re.).
Coach Adi Hütter (Mi.) beim Training der Eintracht. Neben ihm Neuzugang Stefan Ilsanker (Li.) und Kapitän David Abraham (Re.).  © DPA/Arne Dedert

Die Eintracht präsentiert sich in der laufenden Saison einmal mehr als launische "Diva vom Main".

Während man in der Bundesliga den eigenen Ansprüchen durchaus hinterherhinkt, steht man im Achtelfinale der Europa League und hat im DFB-Pokal die Chance auf den Halbfinal-Einzug.

"Wir sind im Pokal-Viertelfinale und im Europapokal-Achtelfinale. Das ist für den Verein eine positive Entwicklung. Dafür muss man das Team, das immer alles gibt, loben. Natürlich hätten wir in der Liga gerne etwas mehr Punkte, daran gilt es zu arbeiten", sagte Eintracht-Chef-Coach Adi Hütter (50) am Dienstag gegenüber den Medienvertretern.

Nach dem verschobenen Europa-League-Sechzehntelfinal-Rückspiel bei RB Salzburg (TAG24 berichtete) und der daraus resultierenden Absage des Sonntagsspiel bei den Werderanern (TAG24 berichtete) verschaffte den Adlerträgern etwas mehr Erholung als gedacht.

Dennoch glaubt Hütter nicht, dass das Duell mit den kriselnden Nordlichtern zum Spaziergang wird.

"Bremen hat große Qualität, und morgen geht es nur um ein einziges Spiel, in dem man alles reinschmeißen kann. So auch Bremen. Wir wissen um ihre Qualität und sind gewappnet", sagte der 50-Jährige. Die Angst vor dem neuartigen Coronavirus teilte er - zumindest in Bezug auf sein Team und sich - jedoch nicht. Seiner Aussage nach seien alle Beteiligten von den zuständigen Ärzten hinreichend konsultiert worden, danach würde man sich richten.

Personell kann der 50-Jährige Fußballlehrer wohl nahezu aus den Vollen schöpfen. Mijat Gacinovic (25) und Kapitän David Abraham (33) könnten wieder eine Option sein. Auch Lucas Torró (25) ist wieder vollends genesen.

Lediglich die Langzeitverletzten Bas Dost (30), Marco Russ (34) und Gelson Fernandes (33) stehen nicht zur Verfügung.

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