Regionalliga-Reform vorerst gescheitert

Der DFB-Präsident Reinhard Grindel will die Reform aus der Agenda des außerordentlichen Bundestags streichen lassen.
Der DFB-Präsident Reinhard Grindel will die Reform aus der Agenda des außerordentlichen Bundestags streichen lassen.  © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Frankfurt - Kurz vor dem außerordentlichen Bundestag des DFB scheint es keine Einigung zur neuen Reform der Regionalliga zu geben.

Eigentlich sollte die Regelung am Freitag beim außerordentlichen Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes geändert werden.

Laut Bild-Informationen erzielten die DFB-Spitze und die Vertreter der 3. Liga sowie die Regional- und Landesverbände keine Einigung bei den Verhandlungen.

Die neue Aufstiegsregelungs-Reform soll sogar komplett aus der Agenda für den außerordentlichen Bundestag am Freitag gestrichen werden.

Dies würde dem DFB gelegen kommen, da der Verband eine emotionale Kampfabstimmung verhindern möchte. Zwar sitzen derzeit die Regional- und Landesverbandspräsidenten mit Grindel in der Frankfurter Villa Kennedy zusammen, aber das doch noch ein finales Modell gefunden wird, ist fraglich.

Laut dem Bericht der Bild und den Informationen der Deutschen Presse-Agentur, soll sich eine Experten-Kommission zusammen tun, welche eine neue Regionalliga-Reform ohne zeitlichen Druck ausarbeiten.

Somit kann sich der DFB-Bundestag wieder jenem Thema widmen, welches der eigentliche Grund für seine Einberufung war: die Abstimmung über die DFB-Akademie auf der ehemaligen Frankfurter Galopprennbahn.

Der Generalsekretär Friedrich Curtius sagte der Frankfurter Rundschau : "Wir benötigen einen neuen Impuls in der Nachwuchsarbeit. Wir sind in den europäischen Clubwettbewerben aktuell nicht so erfolgreich, wie wir uns das wünschen".


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