Grausamer Mord: Schülerin (†18) von vier Frauen bei lebendigem Leib mit Benzin übergossen und angezündet

Dhaka (Bangladesch) - Es klingt, wie die Geschichte aus einem Horrorfilm: In Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch, wurde eine Schülerin (†18) von vier Frauen überfallen, mit brennbarer Flüssigkeit übergossen und angezündet. Am Mittwoch erlag Nusrat F. ihren Verletzungen - sie war zu 75 Prozent verbrannt, berichtet die "Daily Mail".

Schreckliches machte Nusrat F. (†18) vor ihrem Tod durch (Symbolbild).
Schreckliches machte Nusrat F. (†18) vor ihrem Tod durch (Symbolbild).  © 123RF

Der Mord an der 18-Jährigen soll laut Polizei von ihrem Schuldirektor in Auftrag gegeben worden sein. Dieser saß zum Zeitpunkt der grausamen Attacke im Gefängnis - weil Nusrat F. ihn wenige Tage vor ihrem Tod der Vergewaltigung beschuldigt hatte.

Der Chef der Polizeibehörde, Banaj Kanti Majumdar, sagte, dass eine der Verdächtigen, den Direktor im Gefängnis wenige Tage vor dem Angriff dort besucht hatte.

Insgesamt dreizehn Personen sollen an dem Mord beteiligt sein, darunter zwei Mädchen und eine Lehrerin. Acht Verdächtige wurden bereits festgenommen.

Der älteste Bruder des Opfers gab in einem Interview bekannt, dass ihm seine Schwester vor ihrem Tod noch erzählen konnte, was passiert war. Demnach sollen vier Frauen sie auf ein Dach der Schule gelockt haben.

Dort wollten sie die junge Frau dazu bewegen, ihre Vergewaltigungsvorwürfe zurückzuziehen. Doch da sich Nusrat F. weigerte, übergossen sie sie mit einer brennbaren Flüssigkeit und zündeten sie bei lebendigem Leib an.

Premierministerin Hasina Wajed (71) äußert sich zu dem Verbrechen

Die Premierministerin von Bangladesch: Hasina Wajed (71).
Die Premierministerin von Bangladesch: Hasina Wajed (71).  © DPA

"Mit ihrem ganzen Körper in Flammen, rannte sie die Treppe hinunter und rief um Hilfe. Mitschüler haben das Feuer gelöscht", erklärte ihr Bruder. Er fügte hinzu, dass seine Schwester sagte, dass alle Angreifer "weiblich" gewesen seien und sie ihre Gesichter und Hände bedeckt hätten.

Außerdem gab er an, dass ihre Familie Morddrohungen erhalten habe, seit sie den Schuldirektor der Vergewaltigung beschuldigt hatte.

Als publik wurde, was geschehen war, kam es zu Protesten im ganzen Land. Die Premierministerin von Bangladesch, Hasina Wajed (71), äußerte sich ebenfalls zu dem Fall. Die 71-Jährige forderte eine "anständige Bestrafung" für die "abscheulichen Verbrechen".

Am Donnerstag fand die Beerdigung von Nusrat F. statt. Ihr Vater, Musa Manik, äußerte sich danach und sagte: "Wir sind mit dem Fortschritt der Ermittlungen zufrieden, aber ein schnelles Gerichtsverfahren ist ein Muss."

Titelfoto: 123RF

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