21:32! Schlimme Klatsche für Leipzigs Handballer

Immer wieder blieben die Leipziger in der starken Defensive hängen.
Immer wieder blieben die Leipziger in der starken Defensive hängen.

Von Henry Boss

Leipzig - Einen Kontrahenten von „anderem Format“ hatte DHfK-Trainer Christian Prokop angekündigt, und als solcher präsentierte sich die MT Melsungen auch.

Nach dem Sieg gegen den HSV Hamburg gab’s für die Leipziger nichts zu holen, vielmehr setzte es eine 21:32-Klatsche.

Hatte Leipzig gegen Hamburg noch wie die Feuerwehr losgelegt, gab’s diesmal einen kolossalen Fehlstart. Nach zehn Minuten lagen die Hausherren bereits mit 1:6 zurück.

Gegen die Riesen in der MT-Abwehr gab’s kein Durchkommen, die Würfe aus dem Rückraum ungenau oder harmlos, die eigene Defensive erschreckend löchrig, Torhüter Felix Storbeck bekam kaum einen Ball zu fassen. Auch eine Auszeit nutzte nichts.

Melsungen spielte seine körperliche Überlegenheit aus, zog weiter davon - 2:10 (16.). Zweite Auszeit und kurz darauf Torhüterwechsel, Milos Putera kam. Das alles änderte nicht viel, beim 3:13 (21.) betrug der Rückstand zehn Treffer.

Dann gelangen den Leipzigern zwar vier Tore in Serie (7:13/27.), aber die Gäste schlugen umgehend zurück - Pausenstand 7:16, die DHfK 30 Minuten lang vorgeführt!

Leipzig kämpfte vor 2765 Zuschauern unverdrossen, ließ sich nicht abschlachten, kam auch besser ins Spiel, konnte den Rückstand aber nie verkürzen, geschweige denn den Gegner in der in der am Ende unnötig hektischen Partie Gefahr bringen.

Bester DHfK-Werfer war Philipp Pöter mit 6/1 Toren.

Kaum ein Durchkommen für die Leipziger.
Kaum ein Durchkommen für die Leipziger.

Fotos: Worbser


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