Die Geschichte dieses Hundes wird Euch alle zu Tränen rühren

Tarlac City (Philippinen) - Die Geschichte von Hund Chuchu ist herzergreifend traurig und dennoch so wunderschön, dass sie Euch zu Tränen rühren wird. Er ließ seinen Besitzer nie alleine, nicht mal über den Tod hinaus.

Chuchu trauert am Sarg seines Herrchens Carlito.
Chuchu trauert am Sarg seines Herrchens Carlito.  © Twitter/DailyMirror

Chuchu und Carlito Sembrano waren laut "Mirror" unzertrennlich, immer und überall hin folgte der Aspin-Hund seinem Herrchen.

So auch an jenem Tag, der das Leben des süßen Hundes für immer ändern sollte. Zusammen mit seinem Besitzer war er in Tarlac City (Philippinen) unterwegs, als dieser auf einmal eine Herzattacke erlitt.

Schnell wurde er mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus geschafft und ärztlich versorgt. Auch die Familie des Mannes wurde informiert, jemand musste sich ja jetzt um Chuchu kümmern.

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Doch der Hund wollte nicht mitkommen, ganz im Gegenteil. Er beschloss am Straßenrand auf sein Herrchen zu warten.

Die Familie war machtlos und versorgte ihn deshalb fortan abwechselnd mit Futter und Wasser direkt an der Straße.

Bald begann Chuchu alle Orte in Tarlac City abzusuchen, an denen die beiden Freunde zusammen gewesen waren. Doch leider konnte er ihn gar nicht mehr finden, denn Sembrano starb einige Tage nach dem Herzanfall.

ChuChu nimmt am Sarg Abschied

Doch was sollte jetzt mit dem Hund passieren, der immer noch in der Hoffnung am Straßenrand saß, sein Herrchen bald wiederzusehen?

Ob bewusst oder unbewusst hatte ein Nachbar die entscheidende Idee. Er nahm Carlitos Fahrrad, um dem Hund Futter zu bringen, wohl auch in der Hoffnung, er würde das Rad erkennen.

Als er in besagter Straße ankam, erkannte der Hund das Rad sofort und sprang auf. Für einen Moment schien alles wieder gut zu werden.

Doch leider war nichts wie früher. Zwar ging es noch einmal zu seinem Herrchen, allerdings nur, um von diesem Abschied zu nehmen.

Chuchu wurde zu einem Haus der Familie gefahren, in welchem der Mann inzwischen aufgebahrt wurde. Im ersten Moment schien der Vierbeiner gar nicht zu begreifen, was los ist. Als er dann Carlito erkannte, wurde er still und saß sehr lange Zeit neben dem Sarg. Dabei machte er keinen Laut, sondern starrte einfach traurig in die Leere.

Wie es dem Hund jetzt geht, ist nicht bekannt. Er befindet sich inzwischen allerdings in der Obhut von Carlitos Familie, welche sich mit Sicherheit ebenso gut um diesen unglaublichen treuen Begleiter kümmern wird.

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