Die große Osterfrage: Gibt es norddeutschen Spargel oder nicht?

Rendsburg - Eins der beliebtesten Gemüse in deutschen Küchen ist der Spargel. Dementsprechend groß ist die Vorfreude, wenn die Saison endlich losgeht.

Das sind für viele Menschen die typischen Begleiter zu weißem Spargel: Schnitzel, Weißwein und eine Sauce Hollandaise.
Das sind für viele Menschen die typischen Begleiter zu weißem Spargel: Schnitzel, Weißwein und eine Sauce Hollandaise.  © DPA

Der kühle März hätte Schleswig-Holsteins Feinschmeckern allerdings beinahe einen Strich durch die Rechnung gemacht (TAG24 berichtete).

Doch jetzt können Schleswig-Holsteins Spargel-Fans aufatmen: An den Ostertagen wird es frischen, heimischen Spargel geben. Dem typischen Genuss zum Oster-Essen steht, was den norddeutschen Spargel angeht, also nichts mehr im Wege.

Der warme und trockene Februar habe dies möglich gemacht, wie die Landwirtschaftskammer am Montag mitteilte. Dadurch konnten die Spargelbauern gerade noch rechtzeitig riesige Plastikplanen über ihre Felder legen.

Im Zwischenraum wurden die wärmenden Sonnenstrahlen gespeichert, die Erde erwärmt und das Wachstum der Spargelwurzeln angeregt, erklärte Kammersprecherin Rixen: "Die Temperatur im Damm muss mindestens zwölf Grad unter der Folie betragen, dann sprießt der Spross. Diese Temperaturen sind jetzt erreicht."

Erste Betriebe würden bereits ihre Hofläden öffnen. Das nördlichste Bundesland kann nun also auch offiziell in die Spargel-Saison starten.

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