So läuft die Suche nach dem Mädchen aus der Zeltstadt

Mit diesem Foto sucht die Polizei nach der Vermissten.
Mit diesem Foto sucht die Polizei nach der Vermissten.

Von Andrzej Rydzik

Dresden - Die seit Sonntag vermisste Setara Ayubi (12) aus der Zeltstadt ist noch immer nicht aufgetaucht. Während die Kripo nunmehr glaubt, dass die Afghanin mit einem Bekannten durchgebrannt ist, musste ihre Familie die Zeltstadt an der Bremer Straße eilig verlassen.

Vier Hinweise zu Setara gingen seit Montag bei der Polizei ein. „Diese führten jedoch nicht zum Auffinden des Mädchens.

Die Ermittlungen erhärten derzeit den Verdacht, dass sie tatsächlich mit einem Bekannten unterwegs ist. Wo sie sich konkret aufhalten, ist aber unbekannt“, so Polizeisprecherin Jana Ulbricht (38).

Fakt ist, dass sich Setara Sonntagabend ein Handy von einem Afghanen in der Zeltstadt geliehen hat. Dieses Handy konnten die Ermittler wohl nun orten.

Derweil ist Setaras Familie am Abend in eine andere Asyl-Unterkunft verlegt worden. „Die Familie ist nach dem Verschwinden der Zwölfjährigen in der Zeltstadt von anderen Bewohnern verbal angegriffen worden. Die Situation war prekär“, nennt Landesdirektions-Sprecher Holm Felber (56) den Grund.

Über Hintergründe zum Mobbing-Fall schweigt er.

Fotos: Polizei, Ove Landgraf


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