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Drei Terrorgruppen agierten in Paris

Paris - Es ist die schlimmste Terrorserie in Europa seit mehr als zehn Jahren. Mehr als 120 Menschen werden innerhalb von wenigen Minuten in Paris getötet. Präsident Hollande verhängt über Frankreich den Ausnahmezustand.

Paris - Bei einer beispiellosen Terrorserie in Paris mit mindestens sechs fast zeitgleichen Anschlägen sind nach offiziellen Informationen 129 Menschen getötet worden.

Auch mindestens acht Terroristen wurden getötet. Nach Angaben der Behörden sind damit alle Attentäter tot. Offen ist aber, wie viele Komplizen und Hintermänner noch in Paris unterwegs sind.

Rund 350 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Attentäter schossen am Freitagabend an verschiedenen Orten der französischen Hauptstadt wild um sich und zündeten mehrere Bomben.

Allein in der Konzerthalle "Bataclan" richteten sie ein Massaker mit mindestens 80 Toten an. Vier Tote gab es in der Nähe des Stadions Stade de France, wo gerade das Fußball-Länderspiel Deutschland gegen Frankreich stattfand.

Mehr als 200 Menschen wurden bei der Terrorserie verletzt.
Mehr als 200 Menschen wurden bei der Terrorserie verletzt.

Die aktuellen Entwicklungen im Liveticker:

22:29 Uhr: Das Evakuieren der Menschen im Bereich des Eiffelturms stellte sich als Fehlalarm heraus.

22:07 Uhr: Am Abend dann eine neue Schreckensmeldung. Der Bereich um den Eiffelturm, so der U-Bahnstation Champs de Mars wurden evakuiert. Zeugen berichten von schwer bewaffneten Polizisten, die sich in unmittelbarer Nähe zum Luxushotel Pullman aufhalten. Genauere Informationen gab es noch nicht.

20:40 Uhr: Die öffentlich-rechtlichen Fernseh-Anstalten ändern aufgrund der Ereignisse in Paris ihr Programm. Nach dem "Brennpunkt" (20.15 Uhr) in der ARD wird ab 21 Uhr "Hart aber fair" zusätzlich ins Programm gehoben. Das ZDF sendet ab 22.15 Uhr ein "Maybrit-Illner-Spezial" zum Thema.

19:20 Uhr: Vermutlich haben drei Gruppen von Terroristen agiert, die sehr koordiniert gehandelt haben. Einer der Täter im Theater Bataclan war der Justiz bereits wegen Straftaten gegen das öffentliche Recht bekannt. Er hat jedoch keine Haftstrafe verbüßt. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte zudem, dass der Selbstmordattentäter vor dem Stade de France einen syrischen Pass besaß. Er war den Behörden nicht bekannt. Die sieben Terrorristen haben mit gleichen Waffen, gleicher Munition und gleichem Sprengstoff agiert. Laut Zeugenaussagen wurden ein schwarzer Seat und ein schwarzer Polo mit belgischen Kennzeichen in Nähe der Tatorte gesehen. Einer der Insassen konnte an der Grenze aufgegriffen werden. Unabhängig davon hat die belgische Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. In Belgien wurden am Vormittag drei Personen festgenommen. All diese Personen waren den Behörden in Frankreich nicht bekannt.

19:14 Uhr: Momentan wird eine Erklärung der Staatsanwaltschaft verlesen. Die Zahl der Toten ist auf 129 gestiegen, es gibt 352 Verletzte, 99 davon schwer. Allein 80 Menschen wurden im Theater Bataclan getötet.

19:06 Uhr: Der französische Nationalspieler Lassana Diarra hat sich auf Twitter zu Wort gemeldet. Er hat bei der Terrorattacke am Freitagabend seine Cousine verloren. Der Mittelfeldspieler von Olympique Marseille stand am Freitag im Freundschaftsspiel gegen Deutschland in der Startelf.

19 Uhr: Ein Journalist von "le Inrocks" kam bei dem Anschlag am Freitagabend im Bataclan ums Leben.

18:44 Uhr: Nach Informationen des Wall Street Journal hatte einer der Selbstmordattentäter vor dem Stade de France ein Ticket für die Partie Frankreich gegen Deutschland, schaffte es aber nicht, die Sicherheitskontrolle zu passieren.

18:13 Uhr: Nach neuesten Informationen hat es im Brüsseler Viertel Molenbeek drei Festnahmen im Zuge der Ermittlungen zu den Terroranschlägen in Paris gegeben.

18:10 Uhr: Das Flugzeug, das aufgrund einer Warnung am Amsterdamer Flughafen Schiphol evakuiert worden war, ist nun mit Ziel Paris gestartet.

17:41 Uhr: Laut Informationen der Medien sollen drei der Attentäter Belgier gewesen sein. Deshalb wohl auch der Einsatz im Brüsseler Viertel Molenbeek.

17:33 Uhr: Nun ist eine weitere deutsche Sportmannschaft betroffen: Das Champions-League-Spiel des thüringischen Handball-Bundesligisten Thüringer HC im französischen Orléans am Sonntag wurde abgesagt. Das Team trat daraufhin die Heimreise an.

17:32 Uhr: Nach Informationen der AFP gehörte der gefundene syrische Pass einem Flüchtling, der in Griechenland registriert war. Allerdings ist diese Nachricht noch mit Vorsicht zu genießen, da es im September auch Berichte über falsche syrische Pässe gab.

17:15 Uhr: Das Brandenburger Tor wurde gegen 17 Uhr in den Farben des französischen Landes angestrahlt.

17:08 Uhr: Offenbar wurde am Londoner Flughafen Gatwick ein Franzose festgenommen, der im Zusammenhang mit der Bombendrohung stehen könnte. Unterdessen läuft nach Angaben belgischer Medien aktuell ein Polizeieinsatz in einem Viertel in Brüssel (Molenbeek), der in Zusammenhang mit der Terrorattacke in Paris stehen soll. Ein Mann wurde offenbar festgenommen.

17:06 Uhr: Was für eine Tragik! Nicht einmal 24 Stunden nach der schlimmen Terrorattacke in Paris ist in Straßburg ein TGV entgleist und von einer Brücke in einen Fluss gestürzt. Nach ersten Angaben wurden dabei mindestens fünf Menschen getötet und sieben verletzt.

16:49 Uhr: Vodafone hat sich dazu entschlossen, Gespräche von und nach Frankreich im Fest-und Mobilfunknetz zwischen dem 13. November und dem 18. November nicht zu berechnen beziehungsweise gutzuschreiben. Das gab der Konzern auf seiner Facebookseite bekannt.

16:32 Uhr: Offenbar wurde laut "Libération" ein zweites Auto der Terroristen in Paris gefunden, was drauf hindeutet, dass es zwei Gruppen gegeben hat, die die französische Hauptstadt in einen Kriegsschauplatz verwandelten.

16:30 Uhr: Die Anteilnahme auf der ganzen Welt ist groß. In Hongkong (China), Rom (Italien), Moskau (Russland) und London (England, Foto von oben links nach unten rechts) wurden Kerzen angezündet, Blumen niedergelegt und Beleidsbekundungen offen gezeigt.

16:20 Uhr: Die französische Staatsanwaltschaft hat für 19 Uhr eine Pressekonferent anberaumt, auf der erste Ermittlungsergebnisse präsentiert werden sollen.

16:15 Uhr: Offenbar wurde aufgrund einer Drohung via Twitter ein AirFrance-Flug eines A321 von Amsterdam nach Paris am Flughafen Schiphol evakuiert.

16:10 Uhr: Nach den Anschlägen haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und einige Minister in Berlin in der französischen Botschaft in ein Kondolenzbuch eingetragen. Die Kanzlerin schrieb: "In tiefer Trauer und in großer Freundschaft".

16:05 UIhr: Mittlerweile ist klar, dass der identifizierte Terrorist 30 Jahre alt ist. Zudem wurde bekannt gegeben, dass auch ein 63-jähriger Portugiese, der in Paris lebte und im Öffentlichen Personennahverkehr arbeitete, unter den Opfern ist.

15:39 Uhr: Bundesinnenminister Thomas de Maiziere gab nach dem Krisengipfel eine Erklärung ab. Deutschland sichert Frankreich jede Unterstützung zu. Verstärkte Präsenz bei Zug und Flugverkehr nach Frankreich. Die Geheimdienste beobachten verstärkt bekannte Islamistische Gefährder. Aber auch Rechtsextremisten sind im Visier, die nach so einer Tat aktiv werden können.

15:31 Uhr: Das weltweite Oberhaupt der Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) verurteilt die Anschläge in Paris auf das Schärfste. Hadhrat Mirza Masroor Ahmad erklärte: "Im Namen der weltweiten Ahmadiyya Muslim Jamaat Religionsgemeinschaft, möchte ich nach den abscheulichen Terroranschlägen in Paris, der französischen Nation, den Bürgern Frankreichs und der französischen Regierung mein Beileid bekunden. Darüber hinaus möchte ich betonen, dass alle Formen von Terrorismus und Extremismus völlig konträr zu den wahren Lehren des Islam sind. Der Heilige Koran stellt unmissverständlich klar, dass wer auch nur eine einzige unschuldige Person tötet, damit die gesamte Menschheit tötet. Unter keinen Umständen rechtfertigt der Islam Mord und Terror."

14:57 Uhr: Hier ein Blick in die Kabine im Stade de France, in der die Deutsche Nationalmannschaft die Nacht verbrachte.

14:47 Uhr: Auch ein ägyptischer Pass wurde wohl bei einem der Terroristen gefunden. Diese und auch die Information, dass einer der Terroristen Franzose sein soll, stammen von Willy Le Devin, Experte für Polizeifragen bei der französischen Zeitung "Libération".

14:45 Uhr: Aufgrund der Anschläge von Paris will sich Polen nicht mehr an der Verteilung von Flüchtlingen nach EU-Quoten beteiligen.

14:42 Uhr: Einer der Terroristen soll Franzose und den Sicherheitsbehörden als radikal bekannt sein.

14:30 Uhr: Laut "Le Monde" wurden in sieben Krankenhäusern die Verletzten aufgenommen. Stand 13 Uhr wurden seit Sonnabend 300 Menschen eingeliefert. Davon befinden sich aktuell 80 immer noch in akuter Lebensgefahr, 177 sind in kritischem Zustand, 43 Personen stehen unter Beobachtung und 53 Menschen konnten entlassen werden.

14:17 Uhr: Ein Künstler hat spontan sein Piano vor dem Bataclan aufgebaut und verleiht seiner Trauer musikalisch Ausdruck.

14:13 Uhr: Einige Kaufhäuser in Paris wie die "Galeries Lafayette", "Printemps" und "BHV" wurden geschlossen. Auch der Eiffelturm ist nicht mehr zugänglich. Zunächst hatte die "Galeries Lafayette" am Morgen geöffnet.

14 Uhr: Das Freundschaftsspiel zwischen England und Frankreich, das am Dienstag im Wembley-Stadion stattfinden soll, wird planmäßig ausgetragen. Die deutsche Mannschaft soll am gleichen Tag in Hannover gegen Holland spielen. Ob die Partie stattfindet, ist noch nicht klar.

13:55 Uhr: Laut einer italienischen Nachrichtenagentur sollen zwei Italienerinnen unter den Opfern sein. Auch das belgische Außenministerium meldet zwei Opfer.

13:45 Uhr: Die Polizei in Paris hat mittlerweile zu Besonnenheit aufgerufen. So sollen im Internet keine falschen Vermutungen verbreitet werden. Zuvor kursierte im Netz das Gerücht, es gäbe in Paris eine erneute Schießerei und eine Verfolgungsjagd. Das dementierten Polizei und Justiz laut Le Monde.

13:40 Uhr: Am Élysée-Palast wurden nun die Flaggen auf Halbmast gehängt. Präsident Francois Hollande hatte dies sowie eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Außerdem soll es am Montag um 12 Uhr eine landesweite Schweigeminute geben.

13:25 Uhr: Laut einer Polizeiquelle, die von der AFP zitiert wird, wurde in der Nähe eines Selbstmordattentäters ein syrischer Pass gefunden.

13:20 Uhr: Im Internet tauchen nun einige Übersetzungen des Bekennerschreibens von IS auf. Darin heißt es unter anderem:

"Acht Brüder, die Sprengstoffgürtel und Sturmgewehre trugen, haben minutiös vorher ausgewählte Ziele im Herzen der französischen Hauptstadt anvisiert, das Stade de France während des Spiels Frankreich-Deutschland, bei dem der Dummkopf Frankreichs François Hollande anwesen war, Bataclan, wo sich hunderte Götzendiener in einer perversen Feier versamelt hatten, genauso wie andere Ziele im zehnten, elften und 18. Arrondissement und das simultan." "Das ist erst der Beginn eines Sturms."

Allerdings ist im 18. Arrondissement laut Polizeiangaben nichts passiert. Zudem wird in dem Schreiben präzisiert, dass Frankreich sowie alle Staaten, die der "Stimme Frankreichs folgen" Zielscheibe des Terrors bleiben werden und weiterhin den "Geruch des Todes" zu spüren bekommen werden.

13 Uhr: Alle Fußballpartien der UEFA der kommenden Tage werden mit Schweigeminute vor den jeweiligen Spiel stattfinden. Zudem sollen alle Mannschaften einen Trauerflor tragen.

12:20 Uhr: Belgiens Staatsoberhaupt Charles Michel hat die Menschen des Lands dazu aufgerufen, Reisen nach Paris zu vermeiden und sich nur im Notfall in die französische Hauptstadt zu begeben.

11:55 Uhr: Sachsen stellvertretender Ministerpräsident Martin Dulig (41, SPD) hat sich ebenfalls zu den terroristischen Anschlägen geäußert:

„Die terroristischen Anschläge in Paris in der vergangenen Nacht, bei denen so viele Menschen ihr Leben verloren, haben mich entsetzt und tief erschüttert. Ich verurteile sie zutiefst. Meine Gedanken sind bei den Opfern und Verletzten, mein tiefes Mitgefühl gilt den Familien und Freunden der Opfer.

Diese mörderischen Gräueltaten galten nicht nur Frankreich, sie galt uns allen in Europa. Umso mehr kommt es jetzt darauf, dass wir in Europa zusammenstehen, um unsere Art zu leben, unsere pluralistische Gesellschaft zu verteidigen. Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Taten in ihrer Menschenverachtung, Wasser auf die Mühlen derjenigen sind, die mit der Befürchtung vor dem islamistischen Terrorismus Angst in der Gesellschaft schüren und sie weiter spalten wollen. Wir lassen uns nicht einschüchtern. In solchen schweren Stunden müssen wir mit Mitmenschlichkeit und Solidarität zusammenstehen.“

11:52 Uhr: Der Islamische Staat (IS) hat sich nun offiziell zu den Anschlägen in Paris bekannt. Ein angebliches Bekennerschreiben kursiert bereits auf Twitter.

11:37 Uhr: Das Bundesinnenministerium hat für heute die bundesweite Trauerbeflaggung angeordnet.

11:35 Uhr: Nach gleichlautenden Meldungen bei Twitter wurde der Londoner Flughafen Gatwick evakuiert. Der "Independent" berichtet, dass zum Schutz der Öffentlichkeit die Passagiere die Terminals verlassen mussten. Zeugen werden zitiert, ein Mann sei festgenommen worden, der verdächtigt wird, eine Waffe bei sich zu haben. Das wurde bisher nicht bestätigt.

11:30 Uhr: Die DSC-Volleyballerinnen haben sich mit einem Statement auf ihrer Facebookseite zu Wort gemeldet. "Liebe DSC-Fans, liebe Menschen in Dresden und Sachsen, auch wir sind geschockt und tieftraurig über das, was in Paris passiert ist. Und doch wollen wir nichts ändern. Wir hören nicht auf, unseren Sport zu lieben. Wir hören nicht auf, auf dem Volleyball-Feld Spaß zu haben. Wir hören nicht auf, Fairness und Respekt zu leben – und uns dabei nicht darum zu scheren, woher jemand kommt, wie jemand aussieht oder woran jemand glaubt", heißt es unter anderem.

11:23 Uhr: Reiner Haselhoff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, erklärte, dass man nach dem Terrorakt keine voreiligen Schlüsse ziehen darf: Flüchtlinge fliehen genau vor diesem Terror.

11:00 Uhr: Staatspräsident Hollande erklärte, es handele sich um einen Kriegsakt, verübt vom Islamischen Staat (IS). Der Anschlag soll nach seinen Aussagen außerhalb Frankreichs geplant und vorbereitet worden sein. Es wurde drei Tage Staatstrauer ausgerufen.

10:50 Uhr: Sachsens Ministerpräsident erklärte am Rande des Landesparteitags der CDU in Neukieritzsch: "Die Anschläge von Paris zeigen, dass die bisherigen Sicherheitsanforderungen nicht in dem Maße ihre Wirkung entfaltet haben." Vor dem Hintergrund, dass Frankreich seine Grenzen geschlossen hat, deutete Tillich an, dass auch außerhalb Frankreichs eine Möglichkeit ist, um Sicherheit und Handlungsfähigkeit zu sorgen. "Was gestern richtig war, muss heute überprüft werden und es müssen neue Antworten gefunden werden, um das Sicherheitsempfinden und das Sicherheisbedürfnis der eigenen Bevölkerung zu gewährleisten." Er fordert deshalb eine bessere Kontrolle der ins Land kommenden Flüchtlinge.

10:21 Uhr: Der Landesparteitag der CDU-Sachsen wurde mit einer Schweigeminute eröffnet. Ministerpräsident Stanislaw Tillich (56): "Es ist nicht nur ein Anschlag auf Paris, ein Anschlag auf Frankreich, es ist ein Anschlag auf die Demokratie. Wir müssen deutlich machen, dass das ein Anschlag auf unsere demokratischen Werte ist. Aber dass wir gleichzeitig verpflichtet sind, eben noch deutlicher Freiheit und demokratische Grundordnung nicht nur zu leben, sondern sie letztlich auch wahr zu machen. Unsere Gedanken sind bei den Verletzten und Angehörigen."

10:18 Uhr: Die Mitgliederversammlung von Dynamo Dresden begann mit einer Schweigeminute für die Opfer der Terroranschläge.

10:01 Uhr: Die Schwester vom französischen Nationalspielers Antoine Griezmann war im Bataclan und konnte entkommen. Bei Twitter schreibt er: Gottseidank konnte meine Schwester aus dem Bataclan entkommen. All meine Gebete gehen an die Familien der Opfer.

09:54 Uhr: Inzwischen ist laut der französischen Zeitung die Rede von 128 Toten, 99 lebensgefährlich Verletzten und 155 Schwerverletzten. An sechs Orten griffen die Terroisten zeitgleich an. Hier gibt es eine Übersicht zu den Anschlagsorten und den jeweiligen Ereignissen.

09:30 Uhr: Wie der Bayrische Rundfunk (BR) berichtet, haben bayrische Schleierfahnder bereits am vergangenen Donnerstag einen aus Montenegro stammenden Mann festgenommen. Er soll zum Kreis der Attentäter gehören. In seinem Auto wurden Waffen, Munition und Sprengstoff gefunden. Es gebe mehrere Hinweise, dass der Mann auf dem Weg nach Paris war. Laut BR hatte das Bayerische Landeskriminalamt auch mit den französischen Behörden Kontakt aufgenommen und sie über die Festnahme informiert. Als Antwort bekamen sie eine Mitteilung aus Paris, falls die deutsche Polizei Hilfe brauche, solle sie ein Rechtshilfeersuchen stellen.

09:20 Uhr: In Paris bleiben heute elf Metrostationen im Umkreis der Angriffsorte geschlossen. Auch alle öffentlichen Einrichtungen wie Unis, Schulen, Schwimmbäder, Bibliotheken bleiben zu.

09:09 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte in einer Ansprache ihr Beileid an Frankreich und alle Angehörigen der Opfer. Die Bundesregierung hat Frankreich jede Unterstützung bei der "Jagd auf die Täter und Hintermänner" zu geben. Sie appeliert an die Bürger, weiter die europäischen, demokratischen Werte der Mitmenschlichkeit und Toleranz zu leben. "Wir wissen, dass unser freies Leben stärker ist, als jeder Terror."

08:35 Uhr: Der Vatikan hat in einer Stellungnahme eine entschiedene Reaktion auf diesen "menscheunwürdigen Hass" gefordert. Er verurteilte die Anschläge als "wahnsinnige terroristische Gewalt". Der Iran hat die Terrorangriffe in Paris scharf verurteilt und seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus erklärt. Das schreckliche Ereignis habe nur eine Botschaft: Alle Staaten müssen gemeinsam den Terrorismus und die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekämpfen.

08:33 Uhr: Aus Solidarität mit Paris leuchtet New York blau-weiß-rot. Mehrere Gebäude änderten ihre Beleuchtung und strahlten in blau-weiß-rot. Darunter war auch das One World Trade Center, der auch Freedom Tower genannt wird. Unwahr ist allerdings die Behauptung, das Empire State Building habe seine Beleuchtung geändert. Der Turm strahlte wie im Kalender vorgesehen in weiß. Auf Twitter verbreitete Fotos waren alt. Die Polizei hat die Sicherheitskontrollen in den USA erhöht (F.u.).

08:21 Uhr: Die Band U2 sagte ihr für heute geplantes Konzert in Paris ab. "Mit Fassungslosigkeit und schockiert haben wir die sich entwickelnden Ereignisse in Paris verfolgt", hieß es auf der Internetseite der Gruppe. «Wir sind am Boden zerstört angesichts der Toten beim Eagles-of-Death-Metal-Konzert.» Wegen des andauernden Ausnahmezustands in Frankreich werde das Konzert daher nicht wie geplant stattfinden. Die Band sei aber entschlossen, es nachzuholen.

08:17 Uhr: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist am frühen Samstagmorgen mit Polizeieskorte vom Stade de France aus direkt zum Flughafen gebracht worden. Das Team kehrte entgegen anderslautender Berichte gar nicht mehr ins Hotel zurück. Die Mannschaft verharrte nach dem grauenvollen Ereignissen am Freitagabend die Nacht auf Samstag im Stadion in Saint-Denis.

8:13 Uhr: Präsident François Hollande rief in einer Fernsehsprache an die Nation den Ausnahmezustand aus. Zugleich sagte er dem Terrorismus "erbarmungslosen" Kampf an. Die Grenzkontrollen wurden verstärkt. Entgegen ersten Ankündigungen blieben die Grenzen aber geöffnet.

Passkontrollen am Flughafen Charles de Gaulle.
Passkontrollen am Flughafen Charles de Gaulle.

Fotos: dpa; Twitter; Christian Essler

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