Nach 50 Einbrüchen: Polizei ermittelt Seriendiebe

Das Trio soll mehr als 50 Einbrüche zu verantworten haben. (Symbolbild)
Das Trio soll mehr als 50 Einbrüche zu verantworten haben. (Symbolbild)

Görlitz - Großer Erfolg für die Ermittler der sächsischen und brandenburgischen Kriminalpolizei. Einer Diebesbande, die überregional mehr als 50 Einbrüche begangen haben soll, konnte das Handwerk gelegt werden.

Wie die Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten, flog das Trio bereits am vergangenen Donnerstag auf.

Die 32-jährige Frau und ihre beiden männlichen Mittäter (33, 47) waren im Raum Weißwasser, Berlin und Brandenburg tätig, raubten dort Lebensmittelgeschäfte, Firmen und Dienstleistungebetriebe aus.

Ihre Beute: Bargeld, Wertgegenstände, Werkzeuge, technische Geräte, aber auch mehrere Autos. Der Wert ihres Diebesguts konnte noch nicht abschließend bestimmt werden, soll sich aber laut Polizei im höhreren fünstelligen Bereich befinden.

Die endgültigen Beweise lieferte eine umfangreiche Durchsuchung eines Mehrfamilienhauses in Tschernitz sowie der angrenzenden Garagen und leerstehenden Gebäude. Dort wurden auch zwei Pkw sichergestellt, die unmittelbar zwei Einbrüchen zugeordnet werden konnten.

So waren ein Renault und ein Peugot erst im Dezember in Berlin geklaut worden, ein sichergestellter VW Golf wurde bereits 2014 in Bad Muskau gestohlen.

Alle weiteren Gegenstände müssen noch zugeordnet werden. Insgesamt werden dem Trio mindestens 50 Einbrüche zur Last gelegt.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft dauern an.

Foto: dpa/Nicolas Armer (1)


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