103-Jähriger lässt Diebesbande abblitzen

Der altem Mann ließ sich von den Ganoven nicht hinters Licht führen (Symbolbild).
Der altem Mann ließ sich von den Ganoven nicht hinters Licht führen (Symbolbild).  © 123RF

Lankwitz – Die Masche einer Diebesbande aus vier Arbeitslosen Männern und Frauen (24 bis 54 Jahre) war es, alte Menschen in die falle zu locken und auszunehmen. Dafür sollen sie ihren Opfern die Schlüssel geklaut oder sich unter einen Vorwand Zutritt zu ihren Wohnungen verschafft haben.

Insgesamt sechs Mal sollen sie dies versucht haben. Bei zwei Rentnerpaaren sollen sie erfolgreich gewesen sein, und erbeuteten, während diese weg waren, Mäntel, Jacken, mehrere tausend Euro und Goldschmuck im Wert von etwas 3000 Euro.

Bei vier anderen Rentner scheiterten sie allerdings. Darunter auch ein 103-Jähriger, bei dem sie sich als Mitarbeiter der AOK ausgegeben hatten. Am Telefon sollen sie dem Mann aufgefordert habe, kurzfristig in die Filiale der Krankenkasse zu kommen, um Formalitäten zu erledigen.

Der Mann ging aber nicht darauf ein und blieb in seiner Wohnung. Als die Verdächtigen daraufhin bei ihm klingelten, ließ er die Sicherheitskette an der Tür und öffnete sie nur einen Spalt, bevor er sie sofort wieder schloss.

Wenig später wurde die Diebesbande festgenommen und steht jetzt vor Gericht. Dort machten sie aber an ihrem ersten Verhandlungstag keine Aussagen, obwohl der Vorsitzende Richter ihnen riet, eine Aussage zu machen, um den betagten Opfern den Gang in den Zeugenstand zu ersparen, berichtet die Berliner Zeitung.

Titelfoto: 123RF


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