Filmreifer Bankraub: So kam eine Bande an 4,6 Millionen Euro

München - Es klingt hollywoodreif: Sechs Männer rauben mithilfe einer Bankangestellten ein Schließfach in einer Münchner Bank aus und erbeuten knapp 4,6 Millionen Euro.

Zusammen mit einer Bank-Angestellten, soll die Bande an einen Millionenbetrag in einem Schließfach gekommen sein. (Symbolbild)
Zusammen mit einer Bank-Angestellten, soll die Bande an einen Millionenbetrag in einem Schließfach gekommen sein. (Symbolbild)  © dpa/Jens Wolf

Der spektakuläre Fall beschäftigt am Dienstag (9.00 Uhr) das Landgericht München I. Die sieben Angeklagten müssen sich wegen des Vorwurfs des schweren Bandendiebstahls verantworten.

Die Bank-Angestellte, die an der Tat beteiligt gewesen sein soll, soll ihren Komplizen gezielt ein besonderes Schließfach zugewiesen haben.

Es befand sich in unmittelbarer Nähe zu dem Schließfach einer Kundin, die dort den Millionenbetrag untergebracht hatte.

Für den Prozess sind 20 Verhandlungstage angesetzt.

Update, 11.30 Uhr: Die meisten Angeklagten schweigen

Im Prozess um einen millionenschweren Diebstahl aus den Schließfächern einer Münchner Bank haben fünf der sieben Angeklagten die Aussage am Dienstag verweigert.

Zwei Angeklagte ließen die Vorwürfe gegen sie über ihre Anwälte bestreiten, ohne selbst Angaben zur Sache zu machen.

Das Modell eines Bankfachtresors ist im Gerichtssaal des Landgericht München I aufgebaut. Im Prozess um einen millionenschweren Diebstahl aus den Schließfächern einer Münchner Bank haben fünf der sieben Angeklagten die Aussage verweigert.
Das Modell eines Bankfachtresors ist im Gerichtssaal des Landgericht München I aufgebaut. Im Prozess um einen millionenschweren Diebstahl aus den Schließfächern einer Münchner Bank haben fünf der sieben Angeklagten die Aussage verweigert.  © Britta Schultejans/dpa

Titelfoto: Britta Schultejans/dpa

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