Diese Baustelle kostet 20 Kilometer Umleitung

MOPO-Paktikantin Daniela Möckel (19) hat auf ihrem Arbeitsweg mit den Baustellen um Chemnitz zu kämpfen.
MOPO-Paktikantin Daniela Möckel (19) hat auf ihrem Arbeitsweg mit den Baustellen um Chemnitz zu kämpfen.

Von Daniela Möckel

Chemnitz - So schwer ist es, nach Chemnitz zu kommen! Autofahrer auf dem Weg nach Chemnitz müssen aktuell viel Zeit einplanen: Baustellen machen ihnen das Leben schwer.

Wer aus Annaberg-Buchholz in die Stadt möchte, muss auf die A72 ausweichen und bis zu 20 Kilometer mehr einplanen. Grund: Die B95 in Burkhardtsdorf, ein zentraler Knotenpunkt zwischen beiden Städten, ist noch bis Ende August voll gesperrt.

Zwar gibt es Umleitungen, aber: Braucht man für die zwölf Kilometer von Burkhardtsdorf nach Chemnitz eigentlich gut 20 Minuten, sind es aktuell auf der Umleitung über Jahnsdorf fast 40 Minuten.

Variante zwei über Kemtau auf die B174 schlägt mit 30 Minuten und knapp zehn Kilometern mehr zu Buche. Auch eine dritte Möglichkeit über Klaffenbach gibt es.

Die Orstdurchfahrt Burkhardtsdorf ist noch bis Ende August voll gesperrt - Fahrbahnerneuerung.
Die Orstdurchfahrt Burkhardtsdorf ist noch bis Ende August voll gesperrt - Fahrbahnerneuerung.

„Der Verkehr wird aufgesplittet. Aus Richtung Annaberg-Buchholz erfolgt die Umleitung über die S239 - Harthau und Klaffenbach. Aus Richtung Chemnitz über die B180 Richtung Dittersdorf zur B174“, erklärt Stefanie John, Sprecherin des Landratsamts Erzgebirge.

Probleme haben auch Autofahrer aus Richtung Freiberg und Brand-Erbisdorf. Der Weg über die B101 und anliegende Staatsstraßen ist ebenfalls von Baustellen gepflastert. Dort findet man sogar auf den Umleitungen weitere Sperrungen! Sprechen sich die Ämter nicht ab? „Doch“, so Stefanie John. „Grundsätzlich schon ...“

Schade, dass es in diesem Fall offenbar nicht geklappt hat.

Fotos: Peter Zschage


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