Peinlicher Fehler mit CSD-Fahnen vor Semperoper

Ein Techniker versucht verzweifelt, die Fahne mit den engen Schlaufen über die Fahnenstange zu bekommen. Vergebens.
Ein Techniker versucht verzweifelt, die Fahne mit den engen Schlaufen über die Fahnenstange zu bekommen. Vergebens.

Dresden - Peinlich, peinlich: Weil die Schlaufen der Fahnen für den Christopher-Street-Day in Dresden zu eng genäht wurden, konnte CSD-Organisator Ronald Zenker seine bunten Fahnen am Freitag nicht vor der Semperoper aufhängen.

Stolz verkündete Ronald Zenker bei Facebook die Erlaubnis, sechs Fahnen anläßlich des Christopher Street Days (30.05. -07.06.) in Dresden an den Fahnenstangen vor der Semperoper hissen zu dürfen.

Um 10 Uhr sollte die Aktion starten. Um 10:15 Uhr war sie allerdings wieder beendet - wegen eines kleinen aber feinen Fehlers.

Die Schlaufen in den CSD-Fahnen waren zu eng für den Fahnenmast, ein Aughängen damit unmöglich. Zenker brach die Aktion kurzerhand ab, verabschiedete sich in Richtung Baumarkt. Nun sollen Kabelbinder das Problem lösen.

Obwohl das Areal vor der Semperoper zur Sicherheitszone des G7-Gipfels gehört, gaben die Beamten nach kurzen Diskussionen doch ihr Einverständnis. Jetzt droht den CSD-Fahnen dennoch das Aus...

Auch CSD-Organisator Ronald Zenker (links) kann hier nicht helfen.
Auch CSD-Organisator Ronald Zenker (links) kann hier nicht helfen.
Die Fahnen bleiben erst Mal liegen. Nun sollen Kabelbinder aus dem Baumarkt helfen.
Die Fahnen bleiben erst Mal liegen. Nun sollen Kabelbinder aus dem Baumarkt helfen.
Gegen 11 Uhr klappte es dann: Die Fahnen wurden mit Kabelbindern erfolgreich gehisst.
Gegen 11 Uhr klappte es dann: Die Fahnen wurden mit Kabelbindern erfolgreich gehisst.

Fotos: Ove Landgraf, Juliane Bauermeister


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0