Jetzt sackt Dresdens schlimmste Holperstraße auch noch ab

Mitten auf der Stauffenbergallee (Albertstadt) ist das Pflaster eingesackt, hat einen Hohlraum offengelegt. Die Warnbaken sollen Unfälle vermeiden.
Mitten auf der Stauffenbergallee (Albertstadt) ist das Pflaster eingesackt, hat einen Hohlraum offengelegt. Die Warnbaken sollen Unfälle vermeiden.

Von Dominik Brüggemann

Dresden - Die Stauffenbergallee zerfällt - jetzt sogar sichtbar. In Höhe der Bereitschaftspolizei klafft jetzt ein Pflasterloch, darunter steckt ein großer Hohlraum.

Doch die Gefahr reicht weiter: Unter weiten Teilen der Stauffenbergallee verläuft ein großes Kanalsystem.

Ein alter Regenwasserkanal in Richtung Priesnitz wurde vor einigen Jahren zwar erneuert. Doch unter dem maroden Pflaster zwischen der Autobahnauffahrt Hellerau und der Neustadt lauern noch die alten Kanäle.

Holger Zastrow (43, FDP/FB), eiserner Verfechter einer eiligen Sanierung, appelliert: „Was muss eigentlich noch passieren, bis die Stauffenbergallee endlich oberste Priorität in der Straßenbauverwaltung bekommt? Sie müsste als eine der am stärksten genutzten Hauptstraßen der Stadt längst saniert sein.“

Er sieht die Verantwortung beim neuen Baubürgermeister und im Straßen- und Tiefbauamt.

OB Dirk Hilbert (43, FDP) verwies zuletzt auf fehlende Fördergelder vom Freistaat, die zunächst abgewartet werden sollen. Es rumpelt also weiter.

Unter der Straße befindet sich ein Hohlraum.
Unter der Straße befindet sich ein Hohlraum.

Fotos: Eric Münch


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