Diese Jungs machen Dresdens ersten Bio-Cachaça

In Opas Garage begann alles: Jan Stübner (27, r.) und Roman Wiele
(27) haben sich mit Bio-Cachaça selbstständig gemacht.
In Opas Garage begann alles: Jan Stübner (27, r.) und Roman Wiele (27) haben sich mit Bio-Cachaça selbstständig gemacht.  © Andreas Weihs

Dresden - Keine Sommer-Party ohne Caipirinha. Kein Caipirinha ohne Cachaca. Und wer’s auch noch „bio“ will, ist bei Roman Wiele (27) und Jan Stübner (27) genau richtig.

Die beiden Dresdner stellen seit November in ihrem Start-up-Unternehmen „Passarinho“ Cachaca aus biologisch angebautem, brasilianischem Zuckerrohr her.

Die erste Charge von 1000 Flaschen (à 25 Euro) ging bereits über den Tresen - u.a. in der „Studiobar“, der „Pinta“, der „Pianobar“, aber auch in zwei Edeka-Filialen. Und: „Wir haben sogar 400 Flaschen nach Ibiza exportiert. In vier Wochen füllen wir die nächsten 4000 Flaschen ab“, freuen sich Jan und Roman.

Derzeit reift der in Brasilien destillierte Zuckerrohrsaft in sechs großen Holzfässern in Hartmannsdorf. „Drei Monate lang. Die Fässer aus Jequitiba-Holz haben wir extra aus Brasilien einfliegen lassen.“ Das Zuckerrohr wird per Hand auf einer Plantage geschlagen, die Jan 2014 während seines Studiums in Brasilien entdeckte - in Norden des Landes, im Bundesstaat Rio Gran do Norte.

Im November wollen die beiden Dresdner ihren Cachaca (www.passarinhos.de) auf der größten asiatischen Spirituosen-messe in Hongkong vorstellen. Und im Januar wollen sie sich an die nächste Spirituose wagen: Tequila.

Titelfoto: Andreas Weihs


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