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So helfen Sachsen im zerstörten Nepal

Nepal/Sachsen - Nach dem Erdbeben der Stärke 7,9 am vergangenen Sonnabend wird in Nepal jede helfende Hand und jeder Cent Aufbauhilfe gebraucht. Bei der medizinischen Versorgung von Verletzten und dem Wiederaufbau von Straßen, Schulen und Waisenhäusern helfen auch viele Sachsen mit.

Nepal/Sachsen - Nach dem Erdbeben der Stärke 7,9 am vergangenen Sonnabend wird in Nepal jede helfende Hand und jeder Cent Aufbauhilfe gebraucht. Bei der medizinischen Versorgung von Verletzten und dem Wiederaufbau von Straßen, Schulen und Waisenhäusern helfen auch viele Sachsen mit.

Einige sind direkt im Unglücksgebiet unterwegs, andere helfen aus der Heimat. Wir stellen fünf Hilfsprojekte vor, die auch Sie finanziell unterstützen können.

Er baute ein Waisenhaus - Jetzt müssen die kleinen Bewohner in Zelten schlafen

Die Waisenkinder müssen derzeit im Gewächshaus und unter Planen im Freien schlafen.
Die Waisenkinder müssen derzeit im Gewächshaus und unter Planen im Freien schlafen.

Das verheerende Erdbeben mit bislang über 5.000 Toten erschütterte Nepal nur 90 Sekunden. Doch es war lang genug, um die Vereinsarbeit von zwei Dresdnern fast vollständig zu vernichten.

Ingenieur Sascha Baron (38) arbeitet seit 15 Jahren ehrenamtlich für den Verein Govinda Entwicklungshilfe, den sein Dresdner Schulfreund Rocco Umbescheid (39) gegründet hat: „Wir haben unter anderem in Chapagoan bei Kathmandu ein Waisenhaus und mehrere Schulen aufgebaut.“

Doch seit dem Erdbeben ist dort nichts mehr wie es war.

„Sieben Angehörige von unseren insgesamt 70 nepalesischen Mitarbeitern gelten bislang als tot oder vermisst“, erzählt Baron.

Jetzt geht es in erster Linie darum, die Grundversorgung der Bewohner zu sichern.
Jetzt geht es in erster Linie darum, die Grundversorgung der Bewohner zu sichern.

Die Strom- und Wasserversorgung ist unterbrochen. Regenwasser wird in Tonnen gesammelt. Mahlzeiten werden rationiert.

Waisenhaus und Schule wurden zwar erdbebensicher gebaut, sind auch nicht eingestürzt: „Doch überall klaffen Risse in den Gebäudemauern. Das Waisenhaus ist einsturzgefährdet, darf nicht betreteten werden.“

Auch aus Angst vor Nachbeben müssen die Mädchen jetzt in einem Gewächshaus schlafen, die Jungen unter Planen.

Die Schule bleibt ebenfalls aus Sicherheitsgründen geschlossen. Viele Schüler kommen ohnehin nicht zum Unterricht, weil viele Straßen unbefahrbar sind.

Jetzt müssen dringend Reis, Wasseraufbereitungsanlagen, Zelte, Decken und Medikamente nach Chapagoan gebracht werden.

Baron: „Die Hilfsgüter werden in Indien gekauft, kommen dann mit einem Hilfskonvoi auf dem Landweg über die Grenze zum Waisenhaus.“

Dafür braucht Govinda Geld und bittet um Spenden. IBAN: DE04 6145 0050 0805 0151 35 (Stichwort: Erdbeben Nepal).

Der Arzt aus Grimma

Mediziner und Geisteswissenschaftler aus Grimma gründeten 2000 den Verein Nepalmed.
Mediziner und Geisteswissenschaftler aus Grimma gründeten 2000 den Verein Nepalmed.

„Im Krankenhaus von Kirtipur wird nahezu rund um die Uhr operiert. Jetzt gehen dort Desinfektionsmittel, Verbandsmaterial und Schmerzmittel aus“, klagt Lungenarzt Arne Drews (45) aus Grimma.

Er gründete vor 15 Jahren den Verein Nepalmed (heute 520 Mitglieder), um der Bevölkerung Nepals moderne medizinische Versorgung zu ermöglichen:

„Ich kam vor zehn Tagen aus Nepal zurück. Da war die Welt noch in Ordnung. Jetzt arbeiten vor Ort ein Unfallchirurg, eine Gefäßchirurgin, Zahnärztin, Intensivkrankenschwester und Gynäkologin unseres Vereins.“

Diese Woche übergaben die Stadt Grimma und der Lions Club Grimma jeweils 5.000 Euro, damit drei dringend benötigte Sterilisatoren für Kirtipur angeschafft werden können. Wer helfen möchte, findet hier den richtigen Anprechpartner.

Der Ingenieur und das knappe Gut Trinkwasser

Konrad Menzel (28) - hier kurz vor seiner Abreise nach Nepal - kümmert sich um die Trinkwasserversorgung der Nepalesen.
Konrad Menzel (28) - hier kurz vor seiner Abreise nach Nepal - kümmert sich um die Trinkwasserversorgung der Nepalesen.

Die Dresdner Hilfsorganisation arche noVa entsandte die Wasserexperten Konrad Menzel (28) und Friedrich Machein (48) mit zwei kompakten Trinkwasseraufbereitungsanlagen ins Katastrophengebiet.

Vier weitere Anlagen sind auf dem Weg vom Hersteller nach Nepal. „Unsere Ingenieure haben in einer Notunterkunft in Bhaktapur östlich von Kathmandu einen Wassertank errichtet. 1.500 Menschen haben nun rund um die Uhr Wasser zur Verfügung.

Der Tank wird regelmäßig von Tanklastern der Regierung befüllt“, berichtet Anna-Luise Sonnenberg (32).

Das Bündnis „Dresden hilft“ unterstützt diese Aktion, bittet um Spenden. IBAN: DE78 8502 0500 0003 5735 00 (Stichwort: Erdbeben Nepal).

Die Sozialarbeiterin befand sich zum Zeitpunkt des Bebens in Pokhara

Carolin Dittrich (24) verteilt Hilfsgüter an die Bevölkerung.
Carolin Dittrich (24) verteilt Hilfsgüter an die Bevölkerung.

Carolin Dittrich (24) aus Bautzen engagiert sich zur Zeit in Nepal als Freiwillige im Projekt „Nepal Earthquake Volunteer - Mission Gorkha“.

Sie war in Pokhara als die Erde bebte: „Viele Leute haben hier nun weder Wasser noch Strom. Sie leben allein von den Sachen, die sie am Leib tragen.

Einige Bergdörfer sind nur per Helikopter oder Wanderung zu erreichen. Die großen Hilfsorganisationen konzentrieren sich eher aufs Kathmandu-Tal. Deshalb ist es wichtig für uns zu spenden, damit wir auch die kleinen Dörfer unterstützen können.“

Hilfsangebote könnt Ihr per Mail an Carolin Dittrich direkt senden.

Die Bergretter in eigener Mission

Ihre Erfahrungen im Bergsteigen wollen Christian Walter (44) und seine Teamkollegen nutzen, um entlegenen Dörfern Hilfe zu leisten.
Ihre Erfahrungen im Bergsteigen wollen Christian Walter (44) und seine Teamkollegen nutzen, um entlegenen Dörfern Hilfe zu leisten.

Sachsens Bergsport-Szene initiierte eigene Hilfsaktionen. So ist der Alpinclub Sachsen mit drei Bergrettern aus Dresden, Meißen und Bad Schandau sowie einem Chemnitzer Chirurgen direkt vor Ort.

Das Team um Bergsteigerbund-Chef Christian Walter (44) will schnell und effizient qualifizierte medizinische Hilfe leisten, auch in weit abgelegenen Bergdörfern:

„Wir setzen unsere Erfahrungen und Fähigkeiten als Bergsteiger und Bergretter ein, um den sonst oft Vergessenen in den Bergregionen zu helfen. Wir haben das 2005 beim Erdbeben in Pakistan schon erfolgreich praktiziert.“

Spendenkonto: IBAN DE 39 8508 0000 0308 6628 02 (Stichwort Nepal).

Fotos: PR/Nepalmed, privat, xcitePRESS /Christian Essler, Thomas Türpe

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