Dieser Knotenpunkt bleibt ein Ärgernis: Baustart ist nicht vor 2021

Der Ullersdorfer Platz soll umgestaltet werden. Doch das dauert noch.
Der Ullersdorfer Platz soll umgestaltet werden. Doch das dauert noch.  © Jürgen-M. Schulter

Dresden - Der Ullersdorfer Platz in Bühlau ist der Schrecken von Verkehrsplanern, Autofahrern und den DVB: An dem chronisch überlasteten Unfallschwerpunkt rangeln täglich 30.000 Autos mit Bussen, Straßenbahnen, Fußgänger und Radlern um ein Weiterkommen.

Jetzt plant die Stadt zumindest Umbauvarianten. Die Ausgangssituation ist schwierig: Die vorhandenen Haltestellen sind nicht ausreichend sicher, Radwege nicht durchgängig, es fehlt an Ampeln und ausreichend Platz, der Abstand zwischen Gleisen und Bordsteinen ist zu gering.

Dennoch ist der Platz einer der wichtigsten Knotenpunkte in ganz Dresden. Mittelfristig will Dresden daher den weggefallenen P+R-Parkplatz ersetzen und so bis zu 250 Stellplätze wieder schaffen.

Die Gleisschleife könnte am Ullersdorfer Platz bleiben oder aber über die Quohrener Straße und die Rossendorfer Straße auf die Bautzner Landstraße führen.

Eine weitere Variante sieht Schleife und Parkplatz östlich der Rossendorfer Straße vor. Auch für den Standort der Busendhaltestelle hat die Stadt vier Standorte betrachtet.

Zuerst werden die Pläne nun dem Bauausschuss vorgestellt, danach ist eine Bürgerversammlung geplant. Gebaut wird nicht vor 2021; die Kosten liegen grob geschätzt bei 12 bis 25 Millionen Euro.

Titelfoto: Jürgen-M. Schulter


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